Film-Tipp des Tages: Studers erster Fall

Sie heisst Claudia Studer, ist Mordkommissarin und verstrickt sich in einen komplizierten Fall rund um die Psychiatrische Klinik Sommerfeld.

Eine Frau steht in einer Gang einer Klinik. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Neue Judith Hofmann als Claudia Studer SRF/Klaus Rózsa

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Sendeplatz

Mittwoch, um 20:00 auf SRF zwei

Claudia findet sich in der von der Öffentlichkeit abgeschlossenen Welt der psychisch Kranken schneller zurecht als ihr Chef. Sie bringt in Erfahrung, dass Doktor Bolt an seinem letzten Abend mit der Pflegerin Caroline auf dem Betriebsfest getanzt hat. Diese wiederum hatte ein Verhältnis mit Lukas Caplaun, jenem Patienten, der in der selben Nacht aus der Klinik geflohen ist. Lukas ist der Sohn von Kurt Caplaun, einem stiernackigen Politiker aus rechtsbürgerlichem Umfeld.

Als weiteren Verdächtigen gibt es den jugoslawischen Pfleger Mirko Masek, in dessen Spind die Kommissarin die Mordwaffe findet. Trotz des offenkundigen Beweisstückes hat Claudia Studer starke Zweifel an Maseks Schuld. Sie muss mit ansehen, wie ihr Chef den Verdächtigen in ein hartes Verhör nimmt und ihn so zu einem Geständnis zwingt. Die unguten Gefühle lassen in der Kommissarin einen bösen Verdacht aufkommen. Auf eigene Faust geht sie noch einmal zurück in die Klinik und stellt dort schliesslich den richtigen Mörder.

Der SRF-Fernsehfilm «Studers erster Fall» war der erste Langspielfilm der mittlerweile bekannten Regisseurin Sabine Boss («Ernstfall in Havanna», «Undercover»). Nach Motiven von Friedrich Glausers «Matto regiert» schrieb sie das Drehbuch, das sie dann mit Judith Hofmann und Roland Koch in den Hauptrollen selber umsetzte.