Film-Tipp des Tages: «The Saint - Der Mann ohne Namen»

Eine Forscherin besitzt sie, ein russischer Emporkömmling will sie, und Meisterdieb Simon Templar soll sie beschaffen: eine wertvolle Formel zur billigen Energiegewinnung. Sie steht im Zentrum des Action-Spektakels «The Saint», das auf der gleichnamigen Fernsehserie aus den 1960er-Jahren basiert.

Ein Mann steht hinter einer Lampe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Val Kilmer als Simon Templar. SRF/Paramount Pictures

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Sendeplatz

Dienstagnacht um 00:40 Uhr auf SRF zwei

In einem kirchlichen Heim für elternlose Kinder fällt ein Knabe durch seine Streiche und Maskeraden, vor allem aber auch seine Gewitztheit auf. Er nennt sich Simon (nach einem Magier) Templar (nach den Tempelrittern) und flieht aus der Schule, als seine Freundin durch die Schuld eines Paters zu Tode stürzt. Zwei Jahrzehnte später frönt er (Val Kilmer) dem lukrativen Gewerbe eines Meisterdiebes, der im Auftrag wohlhabender Klienten unmöglich scheinende Diebstähle begeht.

Heldenfigur aus dem Jahr 1928

Nachdem er den russischen Gangster und Möchtegern-Präsidenten Ivan Tretiak (Rade Serbedzija) bestohlen hat, gibt ihm dieser postwendend den Auftrag, die Formel für eine geniale Energiegewinnungsmethode zu stehlen. Besitzerin ist die junge englische Forscherin Emma Russel (Elizabeth Shue); Objekt der Begierde sind ein paar handgeschriebene Notizzettel. Doch schon bald interessiert sich Simon Templar, der sich in verschiedensten Verkleidungen an Doktor Russel heranmacht, mehr für die attraktive Forscherin als für deren Formel. Und damit beginnen Komplikationen, die zu einem Staatsstreich in Moskau führen.

Nach vielen anderen Fernsehserien konnte auch der smarte Meisterdieb Simon Templar sein Comeback in einem gross aufgemachten Action-Spektakel feiern. Die Figur, die der Film zum Leben erweckt, ist erstmals im Jahre 1928 in Erscheinung getreten, als Held der Romane des Briten Leslie Charteris. Bereits 1938 begann man auf der Grundlage der Bücher eine Reihe von Kinofilmen zu drehen, die 1954 mit einem schwachen Abklatsch beendet wurde. Roger Moore schliesslich machte Simon Templar in der gleichnamigen Fernsehserie aus den Sechzigern weltberühmt.