Film-Tipp: «Surrogates – mein zweites Ich»

In naher Zukunft leben die Menschen isoliert, zumeist schlafend in ihrem Zuhause und interagieren in der realen Welt über Roboterkörper. Als mehrere dieser Surrogates zerstört werden und mit ihnen ihr jeweils menschliches Original zu Tode kommt, übernimmt FBI-Agent Greer die Ermittlungen.

Zwei Männer, eine Frau und eine Puppe sitzen in einem Fahrzeug. Ein Mann und die Puppe tragen Militäruniformen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bruce Willis als Kopie des Agenten Greers (l.), Radha Mitchel als Kopie der Agentin Peters (2 v.l.). SRF/Touchstone Pictures.

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Sendeplatz

Mittwoch um 23:30 Uhr auf SRF zwei

Szenerie ist die nähere Zukunft: Dem Industriemulti VSI ist es gelungen, intelligente Roboter, Surrogates (Ersatz) genannt, zu entwickeln, die als geschöntes und perfektioniertes Ebenbild des «echten» Menschen mit diesem verlinkt in der Aussenwelt agieren.

Das Original verbringt derweil seine Zeit meist schlafend in seinem Zuhause und überlässt es seinem Surrogate, sich den Gefahren des Alltags auszusetzen. Entstanden ist damit eine ruhiggestellte Gesellschaft, in der ewiger Friede herrscht. Eine kleine radikale Gruppe «echter» Menschen betrachtet diese Entwicklung als monströsen Fehler und hat, unter Führung «des Propheten» (Ving Rhames), Surrogates-freie Zonen errichtet.

Brüchiger Waffenstillstand

Zwischen den von Surrogates bevölkerten Gebieten und den «befreiten» Zonen gilt ein brüchiger Waffenstillstand, bis die Zerstörung eines der Stellvertreterroboter durch einen «echten» Mann das Gleichgewicht stört.

Die beiden FBI-Agenten Tom Greer (Bruce Willis) und Peters (Radha Mitchell) beziehungsweise ihre Surrogates werden auf den Fall angesetzt, weil nicht nur ein Roboter zerstört wurde, sondern, verbunden mit ihm, auch sein «Operator» zu Tode kam. Die Angst geht um, dass dem Propheten und seinen Leuten eine potente Waffe in die Hände gefallen ist, welche die Vorteile der Surrogates mit einem Schuss zunichte machen und die Gesellschaft fundamental verändern könnte.

Schlafenszeit ist vorbei

Greer und Peters stochern bald im Trüben und finden Verbindungen der Täter zur Armee, zum VSI-Konzern und sogar ins FBI. Als Greers Surrogate in einen Hinterhalt gerät und zerstört wird, realisiert der «echte» Greer, dass seine Schlafenszeit zu Ende ist. Zum ersten Mal seit Jahren verlässt der FBI-Agent sein sicheres Domizil und gerät gleich handfest in Bedrängnis.