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«Rasende Herzen» – Belgisches Liebesdrama
Aus Film vom 18.04.2020.
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Im Heimkino «Rasende Herzen»: Von Lügen, Verbrechern und schnellen Autos

Die Liebe zwischen einer Rennfahrerin und einem Bankräuber wird gleich mehrmals hart auf die Probe gestellt. Unser VOD-Tipp.

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bibi (Adèle Exarchopoulos) und Gigi (Matthias Schoenaerts) lernen sich bei einem Autorennen kennen. Sie beginnen eine leidenschaftliche Beziehung. Doch die beruht auf einer Lüge.

Bibi ist Rennfahrerin. Gigi behauptet, mit Autos zu handeln. Stimmt nicht. Er überfällt mit seinen Kumpanen Banken. Ausgerechnet sein letzter Coup geht schief.

Sendungshinweis

SRF zwei zeigt «Rasende Herzen» am Samstag, 18.04. um 21.45 Uhr. Der Film ist danach 7 Tage online verfügbar.

Das erklärende Zitat

Ein Mann in Lederjacke steht in einem Raum.
Legende: Gigi will seine Gangster-Freunde nicht im Stich lassen. mauritius images/Lifestyle pictures/Alamy

«Ich habe keine Familie. Ich bin mit diesen Kerlen aufgewachsen. Ich kann sie nicht einfach so wegwerfen.» Gigi hat seine Kumpels im Jugendknast kennengelernt. Bereits dort begannen sie, Pläne für Überfälle zu schmieden.

Fakten, die man wissen sollte

Zwei Männer im Anzug stehen vor einem Filmplakat.
Legende: Regisseur Michaël R. Roskam und Schauspieler Matthias Schoenaerts bei der Premiere von «Le fidèle». imago images/Reporters

Belgien reichte den Film 2018 als «Bester fremdsprachiger Film» bei den Oscars ein. Und das noch bevor er offiziell zum ersten Mal gezeigt wurde. Nominiert wurde «Le fidèle» am Ende aber nicht.

Dabei hat die Zusammenarbeit von Regisseur Michaël R. Roskam und Hauptdarsteller Matthias Schoenaerts schon mal funktioniert. 2011 drehten sie das Drama «Bullhead». Dieses schaffte es für Belgien ins Oscar-Rennen.

Die Schauspielerin

Eine junge Frau mit braunen Haaren schaut eine andere Frau mit blauen Haaren an.
Legende: Als 19-Jährige hatte Adèle Exarchopoulos ihren Durchbruch in «La vie d’Adèle». imago images/ZUMA Press

Den etwas komplizierten Nachnamen verdankt Adèle Exarchopoulos ihrem griechischen Grossvater. Die steile Karriere hat sie sich selbst erarbeitet. Ihr Vater ist Gitarrenlehrer, die Mutter Krankenschwester.

International bekannt wurde sie 2006 mit dem Drama «La vie d’Adèle», deutscher Titel «Blau ist eine warme Farbe». Sie spielte eine Jugendliche, die sich in eine Künstlerin verliebt.

Der Film gewann am Filmfestival in Cannes den Hauptpreis. Zum ersten Mal wurde die Goldene Palme nicht nur an den Regisseur, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen verliehen.

Das Urteil

Ein Mann und eine Frau schauen sich in die Augen.
Legende: Zwischen der Hauptdarstellerin und dem Hauptdarsteller stimmt die Chemie. mauritius images/AF Archive/Alamy

Rasant sind nicht nur die Autorennen, Fluchtfahrten und Raubüberfälle. Sondern auch die vielen dramatischen Wendungen in der Beziehung der Protagonisten. Zwischen den beiden Darstellern Adèle Exarchopoulos und Matthias Schoenaerts stimmt die Chemie.

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