«L.A. Confidential»-Regisseur Curtis Hanson gestorben

Der US-Filmregisseur Curtis Hanson ist mit 71 Jahren gestorben. Er wurde am Dienstag in seinem Zuhause in Hollywood tot vorgefunden, nachdem ein medizinischer Notfall gemeldet worden war.

Für «L.A. Confidential» gewann er einen Oscar, mit «8 Mile» brachte er Rapper Eminem eindrucksvoll auf die Leinwand, Russel Crowe hat ihm seinen Durchbruch zu verdanken – nun ist der Hollywood-Regisseur Curtis Hanson gestorben.

Zu Hansons bekanntesten Filmen zählen auserdem «Die Hand an der Wiege», «The River Wild» und «Die WonderBoys». Für den Kritikererfolg «L.A. Confidential» bekam er neben zahlreichen Auszeichnungen den Oscar für das beste Drehbuch und Nominierungen als bester Produzent und Regisseur.

Ein Mann mit grauen Haaren. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fotograf, Drehbuchautor, Regisseur: Curtis Hanson. Keystone

Russel Crowe, Eminem und Kevin Bacon gedenken

Mehrere Hollywood-Stars drückten in den sozialen Medien ihre Trauer aus. «Danke, dass du an mich geglaubt hast», twitterte der Schauspieler Russell Crowe, der auch bei «L.A. Confidential» mitgewirkt hatte. «In Wirklichkeit hast du aus meinem Job eine Karriere gemacht.»

Sein Kollege Kevin Bacon schrieb ebenfalls bei Twitter, die Nachricht über Hansons Tod mache ihn sehr traurig, und fügte hinzu: «Grossartiger Regisseur. Grossartiger Mann.»

Hanson glaube an eine «verrückte Idee»

Eminem, der im Jahr 2002 in «8 Mile» einen jungen Rapper verkörperte, sagte, Hanson habe damals an ihn und an «unsere verrückte Idee» geglaubt, einen Film über Battle-Rap zu drehen. «Ich bin glücklich, dass ich ihn kennengelernt habe», zitierten am Mittwoch mehrere US-Medien aus einem Statement Eminems.

Der US-Regisseur, Drehbuchautor und Produzent starb am Dienstag (Ortszeit) mit 71 Jahren zu Hause in Los Angeles eines natürlichen Todes, wie US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichteten. Die Polizei war demnach wegen eines medizinischen Notfalls zu seinem Haus in den Hollywood Hills gerufen worden.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur-Nachrichten, 21.9.2016, 6:01 Uhr.