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Trailer zu «Emma lügt»
Aus Kultursendungen vom 30.08.2022.
abspielen. Laufzeit 40 Sekunden.
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Neue SRF-Dramedy «Emma lügt»: Das müssen Sie zur Serie wissen

Ob Alltagsflunkerei, Notlüge oder Verschwörungserzählung: Die SRF-Serie «Emma lügt» geht Unwahrheiten auf den Grund.

Worum geht’s in «Emma lügt»? Am Anfang steht ein Elterngespräch über Tochter Emma (Alma Klingenbeck): Die aufgeweckte Primarschülerin lügt nämlich wie gedruckt.

Die zunächst harmlosen und lustigen Lügengeschichten der achtjährigen Emma verwickeln ihre chaotische Familie in einen Diskurs: Darf man lügen? Und wenn ja, wann?

Film-Familie Wieler posiert für die Kamera.
Legende: Bei der schrecklich netten Familie Wieler trügt der Schein: Wahrheit und Lüge sind nicht mehr voneinander zu trennen. SRF/Samuel Schalch

Diese Fragen bringen nach und nach die Lügen der übrigen Familienmitglieder ans Tageslicht: die verschwiegene Affäre der Mutter Isabelle (Johanna Bantzer) und den auf Lügen aufgebauten Versuch von Familienvater Christian (Martin Vischer), seine Ehe zu retten.

Am Schluss weiss eigentlich keiner mehr, wer in dieser Familie noch die Wahrheit sagt. Eine aussergewöhnliche Rolle spielt die von Emma angehimmelte ältere Schwester Liv (Paula Rappaport). Sie hat die innerfamiliären Konflikte um Wahrheit und Lüge längst nach aussen getragen und ist dabei in gefährliche Sphären abgedriftet.

Sendehinweis:

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Auf Play Suisse wird «Emma lügt» ab 1. September zum «Bingewatching» angeboten. Ab dann können alle sechs Episoden gestreamt werden.

Auf SRF 1 läuft die Serie am Sonntag, den 11. September um 21:40 Uhr im Anschluss an den neuen Zürcher Tatort». Zeitgleich stehen alle Episoden auch auf Play SRF zur Verfügung.

Auf SRF 2 erfolgt die TV-Ausstrahlung am 14. September um 20:10 Uhr.

Wer war an der Produktion beteiligt? Neben dem oben genannten Hauptcast sind Zoe Pastelle, Sabine Timoteo, Luna Mwezi, Marcus Signer, Pablo Caprez und Massimo Rocchi in Gastrollen zu sehen.

Die sechsteilige, dialogbasierte Dramedy wurde von Laura de Weck und Thomas Ritter geschrieben. Bettina Oberli («Wanda, mein Wunder») führte Regie. Neben «Wilder»-Produzenten Peter Reichenbach produzierten auch Martin Joss und Roland Stebler.

Eine Film-Lehrerein sitzt am Tisch vor Schülern.
Legende: Die Instagrammerin Zoë Pastelle verkörpert in «Emma lügt» die Lehrerin Frau Preisig. Sie erklärt den überforderten Eltern von Emma die alternative Mathematik. SRF/Samuel Schalch

Was ist das Konzept der Serie? «Emma lügt» wurde als sogenannte «Fast-Track»-Fiktion konzipiert. Die Serie verfolgt daher ein sehr strenges formelles Erzählkonzept. Jede Folge spielt in Echtzeit und an nur einem Drehort. Der «Fast-Track»-Ansatz ist darauf ausgelegt, in einer fiktionalen Form möglichst schnell auf ein aktuelles Thema eingehen zu können.

Bei «Emma lügt» wurde der Entwicklungs- und Herstellungsprozess, der in der Regel für eine erste Staffel etwa drei bis vier Jahre in Anspruch nimmt, auf ungefähr ein Jahr reduziert. Gedreht wurde die Dramedy an nur zwölf Drehtagen im Juni 2022 in Zürich und Umgebung.

Veranstaltungshinweis

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Am Wochenende vom 3. und 4. September tourt «Emma lügt» durch verschiedene Deutschschweizer Kinos.

Am 3. September findet ein Screening der ersten vier Episoden «Emma lügt» im Kino Cameo Winterthur statt.

Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem Filmgespräch mit Bettina Oberli, Laura de Weck und einigen Schauspielenden ein.

Zudem werden die SRF-Direktorin Nathalie Wappler, der SRG-Generaldirektor Gilles Marchand und der Leiter der «Fiktion» Baptiste Planche anwesend sein.

SRF 1, Gesichter und Geschichten, 25.08.2022, 18:35 Uhr;

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