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Ein älterer Herr bei einer Pressekonferenz.
Legende: Grosser Auftritt: Francis Reusser während einer Pressekonferenz an der Berlinale 1999. Keystone
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Renommierter Romand Schweizer Filmregisseur Francis Reusser gestorben

Reusser gewann einen César und einen Goldenen Leoparden in Locarno. Nun ist der Romand 77-jährig einer langen Krankheit erlegen.

Francis Reusser wurde 1942 in Vevey geboren. Seinen ersten Film drehte er 1964 mit «Antoine et Cléopâtre». Danach folgten mehrere Dutzend weitere Filme.

Für seine Ramuz-Verfilmung «Derborence» erhielt er 1985 den César für den besten französischsprachigen Film ausgezeichnet. 1976 gewann er mit «Le Grand Soir» den Goldenen Leoparden am Filmfestival Locarno.

Der Kriegsfilm «La Guerre dans le haut Pays» mit der Französin Marion Cotillard in der Hauptrolle brachte Francis Reusser 1999 eine Nomination für den Schweizer Filmpreis ein.

Video
Aus dem Archiv: Francis Reusser über seinen letzten Film
Aus Kultur Webvideos vom 26.02.2019.
abspielen

Im vergangenen Jahr wurde Reusser mit dem mit 50'000 Franken dotierten grossen Kulturpreis des Kantons Waadt ausgezeichnet.

Francis Reusser studierte an der École de photographie, Link öffnet in einem neuen Fenster in Vevey und absolvierte später eine Ausbildung bei Télévision Suisse Romande, Link öffnet in einem neuen Fenster. Mit François Albera begründete er die audiovisuelle Abteilung der École Supérieure d'Art Visuel in Genève.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    Der Film "Derborenace" ist als Erinnerung passend zum heutigen Szenario:
    in den Wind geschlagene Warnungen, gebrochene gesellschaftliche Konventionen, zerstörte Lebensträume und -Grundlagen, eine verlorene Jugend, Verrat durch die Gesellschaft, die Obrigkeit und die Kirche.
    Was als Naturkatastrophe ihren Lauf nahm, sind heute die einstürzenden Finanzgebilde und der moralische Bankrott der zudienenden Wissenschaft. Nur die Landschaft wirkt nicht mehr so unberührt wie damals.
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    1. Antwort von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
      Ja, die Menschen machen Dinge und wissen nicht was sie tun ganz geschweige davon wer das ganze aufräumt. Krankheit wird nicht eingefangen. «Krankheiten» sind Symptome; Wie Mücken in einem Sumpf geht es darum, was sie anzieht; ein gesichertes, stehendes, saures Abwassersystem. Das TERRAIN ist alles. Und doch basiert die westliche Medizin alles auf der Keimtheorie. Dieser wesentliche Denkunterschied kostet den Chaos, den wir heute leben! Nur die Wahrheit kann befreien.