TV-Tipp des Tages: «Sherlock – Der leere Sarg»

«Sherlock» ist zurück. Noch rasanter und frecher als in den ersten beiden Staffeln löst der extravagante Meisterdetektiv in «Der leere Sarg» den ersten von drei neuen Fällen. Im Auftrag von Mycroft kehrt Sherlock nach London zurück und ermittelt nach einer geheimen Terrororganisation.

En Mann telefoniert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes. SRF/ARD Degeto/BBC/Hartswood Films 2013

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Sendeplatz

Samstags um 23:40 Uhr auf SRF 1

John Watson (Martin Freeman) weiss nicht, ob er aus Freude in die Luft springen oder vor Wut platzen soll: Zwei Jahre nach dem vermeintlichen Tod seines Freundes will der Doktor seiner Geliebten Mary (Amanda Abbington ) eben einen Heiratsantrag machen, als der Kellner des Nobelrestaurants sich plötzlich als Sherlock (Benedickt Cumberbatch) zu erkennen gibt. Der Meisterdetektiv ist quicklebendig – um seinen Gegenspieler Moriarty auszutricksen, musste er sein eigenes Ableben vortäuschen.

Nun ist er zurück, um einen drohenden Terroranschlag in London zu vereiteln. Auf die Mithilfe seines treuen Assistenten muss Sherlock einstweilen verzichten: Watson ist beleidigt, weil er in den tollkühnen Plan nicht eingeweiht wurde – und weil der Detektiv sich über seinen Schnurrbart lustig macht. Der Doktor wird jedoch entführt und so gegen seinen Willen in den Fall involviert. In letzter Sekunde kann Sherlock den Freund aus einem brennenden Scheiterhaufen befreien. Aber wer kidnappte Watson – und aus welchem Grund? Auf diese Frage weiss der beste Detektiv aller Zeiten keine Antwort.

Sein Tod bleibt ein Geheimnis

Gleichzeitig kommt Sherlock auf die Spur einer Untergrundbewegung - im wortwörtlichen Sinn: In einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel soll eine gigantische Sprengladung gezündet werden, direkt unter Westminster Abbey.

Das Rätsel von Sherlocks inszeniertem Tod wird in der neuen Folge nicht wirklich gelüftet - der Film präsentiert gleich drei Versionen, eine abenteuerlicher als die andere. Stellt der unter Hochspannung stehende Denker seine «Deduktionen» an, blickt das Fernsepublikum ihm nicht nur über die Schulter, sondern direkt ins Gehirn: Zeitraffer, Schriftzüge und visuelle Assoziationen veranschaulichen den Expresszug seiner Gedanken. Nicht nur dadurch haucht Hollywoodstar Benedict Cumberbatch Sir Arthur Conan Doyles berühmter Detektivfigur neues Leben ein. An seiner Seite ist der «Hobbit» Martin Freeman zu sehen, dessen Lebenspartnerin Amanda Abbington als Mary eine Schlüsselrolle spielt.