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Der Karikaturist Patrick Chappatte über Licht und Schatten
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Gesellschaft & Religion Herr Chappatte, wie wichtig sind Licht und Schatten?

Ohne Licht kein Leben, keine Wissenschaft, keine Kunst. Licht beeinflusst uns im Alltag – vom Star im Rampenlicht bis zur Angst vor Monstern unterm Bett. 2015 ist das Unesco-Jahr des Lichts: SRF Kultur hat sechs Persönlichkeiten zu Licht befragt und erhellende Antworten bekommen.

Die Unesco hat 2015 zum «Internationalen Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien» erklärt. Der Grund dafür: «Licht ist elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Licht erlauben ein besseres Verständnis des Kosmos, führen zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zu neuen Kommunikationsmitteln.»

In der Kultur zeigt sich Licht in unserer Sprache und Literatur, im Film, in der Malerei, in unseren Ritualen und Religionen. Mit Licht verlängern wir den Tag und damit unser aktives Leben. Und nicht zuletzt gäbe es ohne Licht auch keine Dunkelheit.

Fragen zu Licht und Dunkel

SRF Kultur hat Persönlichkeiten gefragt, die beruflich mit Licht und Dunkel zu tun haben:

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    Der Theologe Werner De Schepper über den Satz «Es werde Licht.»
    00:34 min
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    Herr De Schepper, was bedeutet der Satz «Es werde Licht»?

    Werner De Schepper will Licht ins Dunkel bringen: Aufklären ist ihm als Theologe und als Journalist wichtig. Werner De Schepper ist Chefredaktor der «Schweizer Illustrierten».

  • Audio
    Die Sopranistin Regula Mühlemann über das Rampenlicht
    01:49 min
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    Frau Mühlemann, wie fühlt sich das Rampenlicht an?

    Regula Mühlemann steht ständig im Scheinwerferlicht: Die junge Sopranistin erobert eine Opernbühne nach der anderen und hat mit vielen Stars der Musikszene zusammen gearbeitet: Sei es Cécilia Bartoli, Sir Simon Rattle oder Rolando Villazón.

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    Der Regisseur Milo Rau über Licht im Theater
    01:12 min
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    Herr Rau, wie wichtig ist Licht im Theater?

    Der Regisseur Milo Rau arbeitet in dunklen Theaterräumen und im prallen Tageslicht – je nachdem, ob er ein Bühnenstück probt oder einen Film dreht. Seine Projekte haben meist dokumentarischen Charakter und haben ihn zum Shootingstar am Theaterhimmel gemacht.

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    Der Psychologe Allan Guggenbühl über Angst im Dunkeln
    01:22 min
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    Herr Guggenbühl, warum haben Kinder Angst im Dunkeln?

    Die dunklen Seiten des Lebens sind Allan Guggenbühl vertraut: Er ist Psychologe, Psychotherapeut, Experte für Jugendgewalt, Leiter des Instituts für Konfliktmanagement und Buchautor.

  • Audio
    Der Physiker Harald Lesch über Licht beim Urknall
    01:09 min
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    Herr Lesch, kam bei der Entstehung der Erde Licht ins Dunkel?

    Harald Lesch ist dem Sternenlicht besonders nah: Als Astrophysiker und Naturphilosoph beschäftigt er sich hauptberuflich mit dem Kosmos. Im Fernsehen beantwortet er seit 1998 Fragen zum Universum, zur Zeit in der Sendung «Frag den Lesch» auf ZDFneo.

Sendehinweis

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In der Sendung «Kulturplatz» dreht sich am 7. Januar 2015 um 22.25 Uhr auf SRF 1 alles um Licht und Dunkel.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Otto Lindauer , Näfels
    Ohne Licht kein Leben? Was ist das denn mit den Troglobionten? Die in absoluter Finsternis in Höhlen leben. Z. Bsp. Niphargus etc. Für mich einfach erstaunlich wie das Leben sich auch an die unwirtlichsten Bedingungen anpassen kann.
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  • Kommentar von Vincent Ullmann , Fribourg
    H. Lesch ist wirklich gut verständlich und witzig. Oft stark vereinfachend, wie es für einen Popularisierer nicht anders geht. Bei der Lichtgenese ist das Raisonnement allerdings etwas kurz geraten. Klar wissen alle, dass beim hypothetischen "Big Bang", (Ausdrucks eines holl kath Theologen),noch keine Fotonen bestanden. Aber dies uberflussigerweise gegen das Bibelwort: es werde Licht, auszuspielen, wirkt etwas Zeitgeistheischend. Dieser Satz steht erst in Gen 1.3, problemlos in 2' zu googeln.
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  • Kommentar von Manfred Eich , Luzern
    Der Physiker Harald Lesch, einer jener seltenen Wissenschaftler, die auch einem Laien die Welt erklären kann! Mit Humor und ohne wissenschaftliche Fremdwörter. In den 50ern und 60er Jahren war dies Prof. Dr. Heinz Haber. Auch der konnte die Physik einem breiten Publikum verständlich erklären. Diese Sendung ist jedem zu empfehlen, der über den Tellerrand blicken möchte.
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