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HörPunkt: Glückliche Pendler? Zug und Zeitung – oder schnell mit dem Auto? Ein Streckentest

Täglich mehr als zwei Stunden im Zug. Insgesamt fast vier Stunden unterwegs. Moderator Andreas-Müller Crepon pendelt von Zürich nach Basel. Mit dem Auto könnte er viel schneller sein. Trotzdem würde er nie umsteigen. Ein Streckentest in Bildern.

Seit 18 Jahren fährt er schon zwischen Basel und Zürich hin und her: Andreas Müller-Crepon, Moderator und Musikredaktor von Radio SRF 2 Kultur. Gewöhnlich nimmt er den Zug. Nicht irgendwelche Züge, da ist er wählerisch: Die neuen Regionalzüge der SBB meidet er («die ruckeln so fest, dass ich nicht arbeiten kann»), TGVs mag er gar nicht («unglaublich beengend»).

Wenn irgend möglich, setzt er auf die Linie Oerlikon-Frick-Basel. So kann er mit dem Velo zum Bahnhof fahren. Darüber hinaus ist die Zugstrecke auch landschaftlich schöner als die schnelleren Verbindungen: Entlang der Limmat, später dem Rhein, bietet die Strecke zum Schluss auch noch Blick auf den Schwarzwald.

Täglich eine Stunde weniger

Der Zug-Fahrplan prognostiziert vom Bahnhof Oerlikon bis zur Haltestelle «Studio Basel» 1 Stunde 28 Minuten (ohne die Wege zum Bahnhof und bis zum Studioeingang). Der Auto-Routenplaner verspricht die ganze Strecke in 1 Stunde, Staus nicht eingerechnet.

Wiegen die Aussicht und der Komfort tatsächlich die Zeit auf, die Andreas Müller-Crepon mit dem Auto sparen könnte? Der Moderator hat den Test gemacht: Einmal nach Basel mit dem Auto, einmal mit dem Zug. Tatsächlich hat er fast eine halbe Stunde Wegzeit gespart. Und trotzdem wird er nicht umsteigen. Warum, sehen Sie hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Live aus dem Pendlerstrom

Live aus dem Pendlerstrom
Legende: SRF Julian Salinas

Radio SRF 2 Kultur nimmt den Arbeitsweg unter die Lupe und sendet einen Tag lang live aus dem Hauptbahnhof Zürich.

HörPunkt «Glückliche Pendler? – Ein Trend auf dem Prüfstand». Zum Webspecial

2. Juli, Radio SRF 2 Kultur
6 bis 24 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Mario Krönert, Wangs
    Ein interessanter Vergleich. Aber müsste man nicht hier auch die Frage stellen, was Herrn Müller-Crepon davon abhält nach Basel oder zumindest in Richtung Basel zu ziehen? Natürlich gibt es da eine Menge guter Antworten, vom Grossstadt-Flair, über Familie/Freunde, Beruf des Partners oder gar eine Eigentumswohnung. Dennoch ist es so, dass gerade durch unsere Mobilität und die Bereitschaft für lange Pendlerstrecken viele Verkehrsprobleme, sei auf der Strasse oder der Schiene erst entstehen.
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Wenn immer möglich, werde ich niemals in einen überfüllten Zug am Morgen oder Abend steigen. Es gibt für mich nichts schlimmeres, als wenn rund um mich Menschen sitzen die an Natels quatschen, dem Kollegen sagen, wie sehr es ihn "anscheisst" zur Arbeit zu gehen, was der Chef für ein Arschloch sei usw. So bin ich bereits bei Ankunft im Büro auf 180 + würde am liebsten wieder nach Hause gehen. Wer in den Zug steigen kann, wann er will, wie dieser Moderator, dem ist der Zug ein fahrendes Büro.
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    1. Antwort von Erwin.Keller, Hinterhelfenschwil an der Limmat
      Sehr gut, Frau Roe. Kann mich gut an die alten Zeiten erinnern. Das Gespräch mit dem Nachbaren, das Beobachten der Passagiere und so fort. Es war spannend! Heute hören wir Teile eines meist sinnlosen und überflüssigen Dialoges. Ich grüsse Sie freundlichst, Frau Roe.
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