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Pony M.: «Pizza oder Apfel? Ihr enscheidet!»
Aus Kultur Extras vom 25.04.2014.
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Ich, die Mehrheit Bloggerin Pony M.: «Demokratisiert mich!»

Demokratie – alle finden sie gut und doch gehen immer weniger an die Urne. Wird Demokratie zur Nebensache? «Nie und nimmer!», sagt Pony M., die Bloggerin. Im SRF-Projekt «Ich, die Mehrheit» stellt sie sich der direkten Demokratie und lässt die Mehrheit über ihr Leben abstimmen.

Die Zürcher Bloggerin Pony M., Link öffnet in einem neuen Fenster stellt sich vom 27. April bis am 18. Mai 2014 der direkten Demokratie. Sie lässt die Mehrheit über grosse und kleine Fragen des Lebens abstimmen: Soll sie, die bekennende Fleischliebhaberin, eine Woche lang vegan leben? Muss sie am 1. Mai arbeiten? Und wie verbringt die Bloggerin am kommenden Wochenende ihre Freizeit? Soll sie einen Literaturklassiker lesen oder ins Kino gehen?

Experiment mit Risiken und Nebenwirkungen

Es ist ein Experiment von SRF Kultur mit Risiken und Nebenwirkungen, denn diese Pony ist nicht auf den Mund gefallen. Sie hat eine klare Vorstellung davon, was sie will. Und was nicht. Sie wird versuchen, die Mehrheit für ihr Anliegen zu gewinnen. Doch egal, was sie möchte: Pony M. wird sich der Meinung der Mehrheit beugen müssen – ob es ihr passt oder nicht. Ausser sie schafft es, die Mehrheit zu überzeugen.

Direkte Demokratie – auf allen Vektoren

Im Laufe des Projekts sollen die Kernthemen unserer Gesellschaft angeschnitten und thematisiert werden. Was Pony M. tut, liegt in der Hand der Mehrheit. Wie in der Politik.

Dazu Pony M.: «Ich werde in meinem eigenen Stil davon berichten, welche Auswirkungen Demokratie schon auf dem niedrigsten Level – nämlich beim Individuum – haben kann.»

Damit lebt Pony M. die direkte Demokratie und streitet sich lustvoll mit dem Stimmvolk, dem unbekannten Wesen. Und zwar auf allen Vektoren von SRF: im Radio, im Fernsehen und im Internet. Abgestimmt werden kann hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

«Ich, die Mehrheit»

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Demokratie – alle finden sie gut und doch gehen immer weniger an die Urne. Wird Demokratie zur Nebensache? «Nie und nimmer!», sagt Pony M. Im SRF-Projekt «Ich, die Mehrheit» stellte sich die Bloggerin der direkten Demokratie und liess die Mehrheit vom 27. April bis am 18. Mai 2014 über ihr Leben abstimmen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Fredi Krebs , St-Ursanne
    Dadurch, dass PM von der Mehrheit über sich bestimmen lässt, lebt sie die direkte Demokratie eben genau nicht. Das ist Diktatur der Mehrheit und somit das pure Gegenteil von gelebter Demokratie. Demokratie ist Diskussion und Kompromiss sowie gemeinsames Lernen und Verständnis für die Anliegen "der Anderen". Abstimmungen sind nur ein kleiner Teil der direkten Demokratie. Und schon gar nicht kann es im Interesse einer lebendigen Demokratie sein, über Einzelne zu bestimmen.
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  • Kommentar von Alexander Proff , Meilen
    Demokratie ist weder richtig noch dumm. Wer blosse Mehrheitsentscheide als Wahrheit hält, will das selbstständige Denken mit einer autoritären Gesinnung verhindern. Das nennt man Demokratur. Soll das absurde "Experiment" aufzeigen, dass Demokratie Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein und Wissen nicht ersetzen kann?
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    1. Antwort von Rolf Claude , Flawil
      Spannende Frage wie legitim nach einem Mehrheitsentscheid eine gegnerisch gewichtete Lösung, beziehungsweise eine von der ausführenden Instanz ausgelegte Umsetzung akzeptabel ist. Am Experiment fehlt die Rückkoppelung auf den Entscheider. Das ist bei einer Demokratie grundsätzlich der Fall, auch wenn das eventuell nicht immer wahrgenommen wird.
  • Kommentar von Marc Michel , Zürich
    Yonni, WAS söll das bitte? Wänns Dr langwiilig isch, mach bitte öpis Sinnvollers. Ich wünscht mr, s'SRF wür di erhobnä Zwangsgebühre besser iisetzä...
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    1. Antwort von Pony M. (SRF)
      Ob diese Gelder verschwendet sind oder nicht, finde ich sehr subjektiv. Ich halte die direkte Demokratie für ein ungeheuer wichtiges Gut und sie und andere zentrale gesellschaftliche Probleme öffentlich zu thematisieren, lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Dir ist es selbstverständlich selber überlassen, das Projekt - genau wie wohl andere von Gebühren finanzierte Formate - als Konsequenz deiner Meinung nicht mehr weiter zu verfolgen.