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Philosophie am Stammtisch Philosophische Literaturtipps

Am philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über Fragen unserer Zeit. Diesmal zum Thema «Das Ende der Political Correctness». Am Ende der Sendung empfehlen die Gesprächsteilnehmer dem Publikum jeweils einen philosophischen Happen zum Weiterdenken.

Legende: Video «Philosophische Tipps» abspielen. Laufzeit 3:34 Minuten.
Aus Sternstunde Philosophie vom 14.05.2017.
  • Catherine Newmark schlägt philosophybites.com, Link öffnet in einem neuen Fenster vor: Eine Sammlung von Podcasts und Artikeln führender Philosophinnen und Philosophen in Kurzform.
  • Norbert Bolz empfiehlt: Karl Heinz Bohrer: «Jetzt – die Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie», Suhrkamp, Berlin 2017. Karl Heinz Bohrer gilt als einer der streitbarsten deutschen Intellektuellen. Wann immer er in den letzten Jahrzehnten das Wort ergriff, war ihm die Erregung seiner Zeitgenossen sicher.
  • Konrad Paul Liessmann empfiehlt: Günther Anders: «Musikphilosophische Schriften». C.H. Beck Verlag, München 2017. Dieser Band versammelt sämtliche Schriften zur Musik von Günther Anders aus den Zwanziger- und Dreissigerjahren. Biografie und Werk des Philosophen erscheinen durch diese Texte in einem neuen Licht.
  • Barbara Bleisch steht auf John Stuart Mills «On Liberty», Reclam. Das radikal-einfache Buch über die Freiheit, die Tyrannei der Mehrheit und das «Prinzip des Schadens».

Sendung: Sternstunde Philosophie, SRF 1, 14.5.2017, 11:00 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Giusep Nay (Giusep Nay)
    Die beiden Herren merkten nicht, das sie Regeln der politischen Korrektheit ablehnten und gleichzeitig selber ihre Regeln dazu aufstellten. Sie beanspruchten es auch für sich allein, sagen zu können, was politisch korrekt ist und was nicht. Zudem erwiesen sich sich als nicht fähig, sich in die Situation von Opfern von politischer Unkorrektheit zu versetzen. Mein grosses Kompliment an Frau Newmark, die sich sehr gut geschlagen hat, obwohl sich die beiden Herren leider als dialogunfähig erwiesen.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Wer nicht der Meinung von Nay und seinen GesinnungsgenossInnen ist, ist nicht nur dialog"unfaehig", sondern auch Kandidat fuer den selektiven Maulkorb-Politterrorkerker und gar illegaler medialer Aechtung. Opfer von politischer Unkorrektheit sassen im KZ oder sind heute noch Opfer von selektiver Apartheid gegen Vermoegenslose. Andererseits sind einige Exopfer oder ihre Abkoemmlinge heute selber Taeter von uebelsten Kriegsverbrechen....
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  • Kommentar von Eduard Ender (Soso)
    Bolz und Liessmann haben sehr gut argumentiert. „Political Correctnes“, der nichtegalitäre Bewertungen brandmarkt und deren Träger sozial zu isolieren sucht. Menschen, die Loyalität zu traditionellen Lebensformen, zur eigenen Kultur oder Nationalität äussern, geraten in die Defensive. Ziel ist eine Weltgesellschaft der entindividualisierten Gleichen. Political correctnes verbietet die Redefreiheit. Die Redefreiheit darf nicht zu einer Mutprobe verkommen.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Bingo! Vor einigen Jahren waere das Thema noch einseitig unter nur 2 Frauen tendenzioes abgehandelt und der Terror der "Political Correctnes" gar geleugnet worden. Mit den beiden Maennern wurde die Diskussion objektiviert, statt nur Boten missliebiger Meinungen verteufelt. Ein wichtiger Zack weg vom Nobillagtorpedo....
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