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Irland im Umbruch Aufbruch in eine ungewisse Zukunft

Es geht aufwärts mit Irland, seit der Konflikt im Norden vorbei ist – doch der Brexit bringt neues Ungemach. Ein «Sternstunde Spezial» fühlt der grünen Insel den Puls.

Legende: Video Irland – Aufbruch in eine ungewisse Zukunft abspielen. Laufzeit 117:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Vor 20 Jahren wurde in Belfast Frieden geschlossen. Das sogenannte Karfreitagsabkommen brachte der ehemaligen Unruheprovinz Nordirland eine beschränkte Selbstverwaltung, Stabilität, Investitionen und Touristen. Doch mit dem anstehenden Brexit steht die ganze Insel vor einer ungewissen Zukunft.

In der «Sternstunde Spezial» schaut Moderatorin Barbara Bleisch in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Irlands und spricht mit Irlandkennern wie dem Schriftsteller Colm Tóibín, der Druidin Eimear Burke, dem Philosophen John Donaldson und dem SRF-Korrespondenten Martin Alioth.

Die Beiträge der Sendung

Legende: Video «Selbstverständlich glaube ich an Feenbäume» abspielen. Laufzeit 10:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Früher war sie Krankenschwester, dann studierte Eimear Burke Psychologie. Heute lebt die Britin in der Nähe von Kilkenny und arbeitet als Druidin.

Dass keltische Mystik en vogue ist, kommt ihr natürlich zupass. Menschen aus aller Welt kommen zu Burke, um dem Geheimnis der Feenbäume und verloren geglaubter Spiritualität auf die Spur zu kommen.

Legende: Video Belfast: Mauern für den Frieden abspielen. Laufzeit 25:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Die Mauern in Berlin, Nikosia oder in der West Bank mögen bekannter sein, aber in Belfast wurde die «separation wall» quasi erfunden. Seit 1969 die ersten Hindernisse errichtet wurden, ist die nordirische Hauptstadt geteilt zwischen Katholiken und Protestanten.

Das hat sich auch mit dem Friedensschluss vor 20 Jahren kaum geändert. Ein historischer Rückblick und ein Gespräch mit dem Konflikt- und Friedensforscher Neil Jarman.

Legende: Video Faszination «Game of Thrones» abspielen. Laufzeit 25:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Noch vor zehn Jahren wurden Touristen, die nach Nordirland fuhren, für verrückt erklärt. Doch seit hier Serien wie «Game of Thrones» gedreht wurden, kommen die Menschen in Scharen, um sich die Drehorte anzuschauen.

Was die Faszination derartiger mittelalterlich anmutender Filmepen ausmacht, weiss der Philosoph John Donaldson.

Legende: Video SRF-Korrespondent Martin Alioth abspielen. Laufzeit 15:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Als Martin Alioth vor 34 Jahren nach Irland kam, traf er auf ein Land, das sehr anders war als die Schweiz, die er kannte.

Heute sind die Unterschiede kleiner geworden, doch Alioth ist noch immer fasziniert von seiner Wahlheimat, über die er seit Jahrzehnten berichtet. Heute – wegen des anstehenden Brexits – fast täglich für das «Echo der Zeit» von Radio SRF.

Legende: Video Dublin: Colm Tóibín abspielen. Laufzeit 40:00 Minuten.
Aus Sternstunde Religion vom 14.01.2018.

Mit Romanen wie «Brooklyn», «Marias Testament» und «Nora Webster» hat sich Colm Tóibín als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller etabliert. Mit viel Empathie und mit spitzer Feder schreibt der Ire über Europa, den Nordirlandkonflikt oder über seine zweite Heimat Katalonien. Ein Gespräch über Flüchtlinge, starke Frauen, Füchse und Igel.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rudi Hardy (Wombat)
    Duerfte ich mal fragen warum "aus rechtlichen Gruenden" ich diese Videos nicht ansehen kann. Meine Ehefrau ist aus Irland und hatte sich interessiert an diesem Bericht. Wir werden auch dieses Jahr wieder in die Schweiz und Irland kommen und das waere doch was zum Anschauen. Danke SRF.
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