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Zivilcourage Malala Yousafzai

Dass die pakistanischen Taliban nicht einmal vor gezielter Gewalt gegen Kinder zurückschrecken, zeigt die Geschichte von Malala Yousafzai. Und sie zeigt auch, welch bewundernswerten Mut eine 14-Jährige besitzen kann.

Yousafzai alleine in einem bestuhlten Saal
Legende: Malala Yousafzai vor der Präsentation ihres Buches «Ich bin Malala». Reuters

Aufgewachsen ist Malala Yousafzai im nordpakistanischen Swat-Tal. Hier gewannen die Taliban ab 2004 an Einfluss und verboten Mädchen, die Schule zu besuchen. Yousafzai berichtete in einem Blog über die Geschehnisse und kämpfte für ihr Recht auf Bildung.

Trotz Verbot besuchte sie die Schule. Darauf wurde sie zum Opfer eines Attentats der Taliban. Yousafzais Schulbus wurde angehalten, ein Mann schoss auf das Mädchen. Die Taliban bestätigten den Anschlag: Sollte die damals 14-Jährige überleben, würden sie weiter versuchen, sie zu töten.

Yousafzai überlebte. Und setzte ihren Protest trotz Drohungen fort. An ihrem 16. Geburtstag sprach sie vor der Jugendvereinigung der Vereinten Nationen. Ihre Worte zeugen davon, dass sie sich nicht davon abhalten lässt, für ihr Anliegen zu kämpfen: «[…] Ich bin auch nicht hier, um aus persönlicher Rache die Stimme gegen die Taliban oder gegen irgendeine andere Terrorgruppe zu erheben. Ich bin hier, um für jedes Kind das Recht auf Bildung einzufordern.»

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