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Legende: Video Philosophische Tipps abspielen. Laufzeit 04:54 Minuten.
Aus Kultur vom 25.11.2016.
Inhalt

Gesellschaft & Religion Zur Not mit der Not – die philosophische Tipprunde

Beim philosophischen Stammtisch werden brennende Themen der Aktualität aus philosophischer Perspektive diskutiert. Am Ende der Sendung offerieren die vier Gesprächspartner dem Publikum jeweils einen philosophischen Happen zum Weiterdenken.

  • Catherine Newmarks Leseempfehlung ist «Rückkehr nach Reims». Autor des Buches ist der französische Soziologe Didier Eribon, der sich in diesem Werk mit seiner Kindheit in der ihm fremden Arbeiterklasse auseinandersetzt. Familiengeschichte meets Analyse des Arbeitermilieus – «Rückkehr nach Reims» ist ein Buch über Scham über die eigene Herkunft und ein Werk über eine soziale Klasse, die heute unter anderem den Front National wählt. Catherine Newmarks Tipp: Didier Eribon: «Rückkehr nach Reims». Suhrkamp Verlag, 2016.
  • Konrad Paul Liessmann stellt dieses Mal einen Film vor und die Frage, wie wir mit künstlicher Intelligenz umzugehen haben: Welche Gefahren birgt diese Art künstlichen Lebens? Was passiert, wenn wir einer Form von Intelligenz gegenüberstehen, die uns mit ihren Fähigkeiten bereits überholt hat? Und wie gehen wir mit dieser Art von (Selbst-)Bewusstsein um? Antworten liefert der Film «Ex Machina» vom Regisseur Alex Garland. Konrad Paul Liessmanns Tipp: «Ex Machina». Regie: Alex Garland, 2015.
  • Optimismus als «moralische Hornhautverkrümmung»? Definitiv, wenn es nach dem britischen Literaturtheoretiker Terry Eagleton geht. Barbara Bleisch empfiehlt sein Werk «Hoffnungsvoll, aber nicht optimistisch». Was Scheitern mit dem Thema zu tun hat, und weshalb der Zufall uns hoffen lassen sollte, lässt sich in dieser unterhaltsamen Analyse der Hoffnung nachlesen. Barbara Bleischs Tipp: Terry Eagleton: «Hoffnungsvoll, aber nicht optimistisch». Ullstein Verlag, 2016.
  • Zum Schluss wird es gefühlsvoll: Stefan Riedener hat «Lila» von Marilynne Robinson mitgebracht, ein Roman über die junge Lila, die in die USA der 1920er Jahre hineingeboren wird. Für einmal stehen nicht die rauschenden Feste der damaligen Zeit im Vordergrund, sondern die rauen Voraussetzungen, unter denen die Protagonistin aufwächst. «Lila» ist eine berührende Erzählung über Armut, Würde und nicht zuletzt über eine aussergewöhnliche Liebe. Stefan Riedeners Tipp: Marilynne Robinson: «Lila». S. Fischer Verlag, 2015.

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