Gurlitt-Erbe: Stationen eines spektakulären Fundes

Ein sensationeller Kunstfund, eine mit der NS-Zeit verstrickte Geschichte, ein überraschendes Testament: Cornelius Gurlitts Kunstsammlung hat für viele Schlagzeilen gesorgt. Jetzt entscheidet sich, ob das Kunstmuseum Bern das Erbe annehmen wird. Ein Rückblick auf die Ereignisse.

Illustration von Cornelius Gurlitt, daneben sein Vater Hildebrand mit Brille. Im Hintergrund Leinwände von hinten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Cornelius Gurlitt hatte die Werke aus der Sammlung seines Vaters jahrzehntelang bei sich zuhause gelagert. SRF / Cecilia Bozzoli

Gurlitt-Erbe: Stationen eines spektakulären Fundes

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Gurlitt-Erbe – die Last eines grossen Geschenks

    Aus Kulturplatz vom 26.11.2014

    Cornelius Gurlitt verabscheute nichts so sehr wie Öffentlichkeit. Der im Mai 2014 verstorbene Kunstliebhaber war ein Mensch, der sich mit seinen Bildern verkroch. Nun tritt das Berner Kunstmuseum sein mit dem Geruch von Raubkunst behaftetes Erbe an. Die Taskforce in Deutschland, welche die Herkunft der Bilder abklären soll, stand immer wieder in der Kritik. Nun ruhen die Hoffnungen für rasche Klärungen auf Bern.

    Stefan Zucker, Julia Bendlin