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Der Meisterfälscher: Wolfgang Beltracchi porträtiert Otto Waalkes
Aus Kultur Extras vom 27.02.2016.
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Kunst «Ich liebe meine Ohren»: Meisterfälscher Beltracchi malt Otto

Wolfgang Beltracchi war 35 Jahre lang erfolgreicher Kunstfälscher – bis er 2010 aufflog. Nach getaner Busse zeigt der Meisterfälscher wieder, was er kann. Er porträtiert den Komiker Otto Waalkes im Stile von Anthonis Van Dyck. Ein Werk fürs ottonische Schlafzimmer.

Er wollte Maler werden und studierte an der Hamburger Hochschule für bildende Künste: Otto Waalkes. Er wurde dann – trotz akademischer Kunstausbildung – Musiker und Komiker, so etwas wie das Urgestein der neuen deutschen Komik.

Er hatte keine abgeschlossene akademische Ausbildung und übertrumpfte doch alle: Wolfgang Beltracchi, der Meisterfälscher. Er malte im Stile von rund hundert Malern und verkaufte seine Fälschungen als echt, was ihm Millionen einbrachte – und sechs Jahre Gefängnis.

Ein posierender und singender Otto

Während zwei Tagen sitzt Otto dem Fälscher Modell. Die beiden unterhalten sich so gut, dass Otto den bekennend unmusikalischen Wolfgang Beltracchi sogar zum Singen bringt. Otto erzählt dem Maler aus seinen jungen Jahren in der Wohngemeinschaft der Villa Kunterbunt, wo der Kern der Hamburger Musik- und Komikerszene zusammenfand. Daneben reden die beiden gerne – unter Kennern – über verschiedene Arten zu malen.

Er könne jeden beliebigen Stil imitieren, behauptet Beltracchi von sich. Und dies versucht er nun zu beweisen, indem er Otto im Stile Anthonis Van Dycks porträtiert. Ein gewagtes Unterfangen in derart kurzer Zeit!

«Der Meisterfälscher»

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Jeweils sonntags um 18.15 Uhr auf SRF 1.

12.06.16 Emil und Niccel Steinberger

19.06.16 Katharina Witt

26.06.16 Annette Dasch

03.07.16 Hape Kerkeling

10.07.16 Otto Walkes

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3 Kommentare

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  • Kommentar von alma lüscher , bern
    populismus? ich verstehe nicht, wie man diesem fälscher so viel beachtung schenkt, anstatt von aktuellen kunstschaffenden zu berichten. van dyck war ein meister der lasurgtechnik, alle farben hat er selber angerührt - der "meister beltrachi" nimmt die farbe aus der tube und malt, imitiert van dyck, - einfach nur lächerlich.
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  • Kommentar von R. M. Rysler , Biel/Bienne
    "Er könne jeden beliebigen Stil imitieren, behauptet Beltracchi von sich. Und dies versucht er nun zu beweisen, >>> in dem er Otto im Stile Anthonis Van Dycks porträtiert. Ein gewagtes Unterfangen in derart kurzer Zeit!" Der Fehler ist gekennzeichnet.
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    1. Antwort von SRF Kultur (SRF)
      Danke für den Hinweis. Wir hätten jetzt einen Leerschlag abzugeben, falls jemand Bedarf hat? " "