- Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat den Grand Prix Design 2026 vergeben.
- Die Jury zeichnete das Atelier Oï, die Grafikerin Ursula Hiestand und die Designerin und Forscherin Simone C Niquille mit dem namhaften Preis aus.
- Die Auszeichnung ist mit je 40'000 Franken dotiert.
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Bild 1 von 3. Atelier Oï – das sind Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond. Die drei Gründer arbeiten an der Schnittstelle von Produktdesign, Szenografie, Architektur und Innenarchitektur. Bildquelle: atelier oï.
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Bild 2 von 3. Ursula Hiestands Werk verbindet Gestaltung, gesellschaftliche Verantwortung und praktische Lebenswelt. Gemeinsam mit ihrem Mann Ernst Hiestand führte sie das Atelier E + U Hiestand in Zürich. Bildquelle: Jürg Gasser.
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Bild 3 von 3. Simone C Niquille arbeitet an der Schnittstelle von Design, Forschung und Lehre. Sie gehört zu einer Generation von Gestalterinnen, die digitale Technologien anwenden – und kritisch hinterfragen. Bildquelle: technoflesh Studio.
Das Atelier Oï befindet sich in La Neuveville und wurde 1991 gegründet. Bekannt wurde es mit Arbeiten für die Expo.02 oder mit Leuchtentwürfen für den italienischen Hersteller Foscarini, wie das BAK mitteilte.
Die Zürcher Grafikerin Ursula Hiestand steht für eine funktionale Gestaltung. Zu den bekannten Arbeiten von ihr und Ehemann Ernst Hiestand, mit dem sie ihr Atelier bis 1980 gemeinsam führte, zählen das Corporate Design der Warenhauskette ABM oder die Gestaltung der sechsten Serie der Schweizer Banknoten.
Simone C Niquille erkundet auf den Einfluss digitaler Werkzeuge auf unser heutiges Leben. Ihre Arbeiten umfassen Video‐Installationen, Forschungsprojekte, Texte und Lehrformate.