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Auto von innen, ganz in Rosa gefärbt.
Legende: Mit ihrem Werk fährt Sylvie Fleury gut – sie gehört zu den Gewinnern des Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim 2018. Flickr/Nicolas Nova
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Schweizer Grand Prix Kunst Bund ehrt eigensinnige Schweizer Kulturschaffende

Der diesjährige Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim geht an die Künstler Thomas Hirschhorn und Sylvie Fleury sowie den Architekten Luigi Snozzi. Die Gewinner erhalten je 40'000 Franken.

Der Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim, Link öffnet in einem neuen Fenster wird auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission an Persönlichkeiten verliehen, deren «international beachtete Arbeit für die Aktualität und Relevanz der schweizerischen Kunst und Architekturpraxis steht.»

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Grand Prix Kunst 2018
05:31 min, aus Kultur-Aktualität vom 20.02.2018.
abspielen. Laufzeit 05:31 Minuten.

Dieses Jahr hat das BAK folgende Künstler mit dem Preis geehrt:

Sylvie Fleury

Die Genferin wurde 1961 geboren. Seit 1990 inszeniert Sylvie Fleury im Sinne von Duchamps Readymades und Andy Warhols Pop Art die moderne Warenwelt, Mode und dem Glamour – und prägte dabei auch eine feministische Rolle.

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Sylvie Fleury: Konsumkritik für Materialisten
28:03 min, aus Reflexe vom 14.11.2008.
abspielen. Laufzeit 28:03 Minuten.

1992 und 1993 erhielt sie das Eidgenössische Kunststipendium und 2015 den mit 50'000 Franken dotierten Genfer Prix de la Société des Arts. Fleury hat unter anderem die Quartz-Trophäe für den Schweizer Filmpreis entworfen.

Thomas Hirschhorn

Porträt Thomas Hirschhorn
Legende: Hirschhorn in Gstaadt vor seiner Installation «mürrischer Schnee». Keystone

Der 1957 in Bern geborene Installationskünstler studierte an der Schule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Seine gesellschaftskritischen Werke – oft Raumcollagen mit Karton, Klebeband und Alufolien – wurden rund um die Welt ausgestellt, darunter dreimal an Biennalen in Venedig und einmal auf der Documenta in Kassel.

Am 15. Juni 2018 startet sein sogenanntes Präsenz- und Produktionsprojekt «Robert-Walser Sculpture, Link öffnet in einem neuen Fenster» zur 13. Ausgabe der Schweizerischen Plastikausstellung in Biel.

Luigi Snozzi

Haus aus Beton
Legende: Die Casa Kalman in Brione sopra Minusio, gebaut von Luigi Snozzi 1975–1976. Wikimedia , Link öffnet in einem neuen Fenster

Der Tessiner Architekt und emeritierte Architekturprofessor hat Jahrgang 1932. Vor 40 Jahren begann Snozzi , Link öffnet in einem neuen Fensterseine Auseinandersetzung mit dem Ort Monte Carasso. Dieses Projekt gilt noch heute als Referenz für eine fruchtbare Interaktion zwischen Architektur und Stadtplanung.

«Mit seiner charakteristischen Sichtbetonarchitektur und den städteplanerischen Eingriffen gilt er als führender Vertreter und Theoretiker der Tessiner Schule», schreibt das BAK.

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Luigi Snozzi erhält Meret Oppenheim Preis
03:18 min, aus Kultur-Aktualität vom 21.02.2018.
abspielen. Laufzeit 03:18 Minuten.

In der Ausstellung Swiss Art Awards, Link öffnet in einem neuen Fenster in Basel werden filmische Porträts der Preisträgerin und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim 2018 zu sehen sein. Übergeben werden die Preise am 11. Juni 2018.

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Zwei Hände halten ein Tablet, dahinter steht SRF Kultur.
Legende: Getty Images / Bildmontage

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Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur Aktualität, 20.2.2018, 17.40 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Manfred Lohnbauer  (Manfred Lohnbauer)
    Mich ärgert die Ver(sch)wendung von Steuergeldern für diese Abfall-"Kunst" (Hirschhorn). Wenn das Schweizer Kultur sein soll, sind wir ein geistig armes Land. Was will Hirschhorn mit seinen Machwerken? Will er uns ein schlechtes Gewissen machen, weil wir ihm Aludosen für seine Installationen liefern? Und was ist mit den sinnlos verbrauchten Klebebändern? Kürzlich wurde bekannt, wie umweltschädigend diese sind.
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    1. Antwort von Franz Buhler  (F. Buhler)
      Bin ich einer anderen Meinung. Das Schöne in unserer Gesellschaft ist doch dass wir frei unsere Meinung kundtun können. Hirschhorn hat offensichtlich eine ähnliche Haltung wie Sie gegenüber der Umwelt: man sollte sie nicht verschmutzen. Das stellt er u.a. mit seinen Werken dar. Wenn Sie das als Abfall bezeichnen, sind sie goldrichtig.
  • Kommentar von Peter Jucker  (Jucker)
    Je dümmer und primitiver, dann ist sowas also Kultur?
    Da der Foto-Pinkler überleben kann, ist es somit auch noch gesellschaftsfähig geworden. Ansonsten würde man auch nicht über solche Leute berichten und mit Preisgeldern oder Subventionen belohnen.
    Ja nu, alle Kulturen haben sich schon immer selber vernichtet. Habt noch etwas Geduld, dann ist auch dies überstanden.
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  • Kommentar von Herbert Müller  (Herbert Müller)
    Reine Geld Verschwendung. Was das mit Kunst oder Kultur zu tun hat verstehe ich nicht.
    Insbesondere bei Hirschhorn. Gegen die Schweiz spotten und dann klammheimlich Geld abkassieren.
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    1. Antwort von Franz Buhler  (F. Buhler)
      jaja, die schöne perfekte Schweiz - ich kann Ihnen Max Frisch empfehlen. ziemlich ungenau Ihre Kritik. Ich sehe keinen konkreten Zusammenhang mit der Schweiz in seinen Werken...