Die Band der verstorbenen Musiker

2016 sind viele grosse Musiker von uns gegangen. Eine Komikerin stellte fest: «Wenn es Gott wirklich gibt, dann stellt er sich da oben gerade eine geile Band zusammen». Wir haben uns gefragt, wie diese Band im Himmel wohl tönen würde. Eine Musikcollage.

Im Jahr 2016 hatte die Musikredaktion von SRF 2 Kultur ordentlich zu tun mit den Nachrufen. Ein Musiker starb nach dem anderen: Los ging das Jahr mit dem Tod von Pierre Boulez am 5. Januar, dann folgte David Bowie am 10. Januar, im April dann Prince und so weiter und so fort.

Im Laufe des Jahres sind zu dieser geilen Band noch eine ganze Menge Musiker, Komponisten und Dirigenten hinzugekommen: Leonard Cohen, Nicolas Harnoncourt und jetzt vor ein paar Tagen auch George Michael. Doch wie tönt sie, diese Band, da oben im Musikerhimmel?

Wir wagen ein kleines Experiment und stellen uns das jetzt mal vor. Nur mit Tönen und Klängen aus den Stücken der verstorbenen Musiker.

Zum Himmelskonzert kommen zusammen: David Bowie beginnt mit einem Solo, nur begleitet von der Mundharmonikalegende Toots Thielemans. Nicolas Harnoncourt und der britische Komponist Peter Maxwell Davies setzen dann ein, es folgen Pierre Boulez, George Michael und Prince mit einem Trio. Das Himmelslied zu Ende bringen dann Leon Russel, der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara und Leonard Cohen. Was für ein Line-Up. Bühne frei also, für die Himmelsband 2016.