Franz Hohlers Hommage an die «Diskothek»

Er bezeichnet sich selbst als «Küchenhörer»: Er bleibt mit dem Messer in der Hand stehen, wenn eine interessante musikalische Interpretation im Radio hört. Franz Hohler gratuliert der Sendung «Diskothek» zum 25. Geburtstag – und erklärt, warum diese es schafft, seinen Ohrenwinkel zu verändern.

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Franz Hohler: «Ohrentest»

2:52 min, vom 20.1.2016

Franz Hohler erinnert sich an seinen Besuch bei der «Diskothek»

0:45 min, vom 20.1.2016

Franz Hohler hat der Sendung «Diskothek» zum 25. Jubiläum ein Ständchen geschrieben. Einen Text, eine Hommage, die er vom Notenständer liest.

Der Schriftsteller war selbst bereits Gast in der «Diskothek»: Er war einer von zwei Gästen, die im Blindtest verschiedene Aufnahmen eines musikalischen Werks beurteilen.

Nicht durch Wissen belastet sein

Die «Diskothek» ist Spiel und Hörschulung zugleich. In mehreren Hörrunden wählen die Gäste die «beste» Aufnahme aus.

«Ohrentest» nennt Franz Hohler die Sendung – und seinen Geburtstags-Text. Darin geht es darum, dass man sich in der «Diskothek» auf seinen Eindruck im Moment verlassen muss. Man sei völlig «unbewaffnet», beschreibt Hohler die Situation.

Gerade darin sieht er das Reizvolle: «Man hört aus einem anderen Blickwinkel oder Ohrenwinkel zu. Nämlich einem, der vielleicht etwas weniger durch Wissen belastet ist.»

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