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Zum Tod von Gerry Marsden
Aus Kultur-Aktualität vom 04.01.2021.
abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
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Gerry Marsden gestorben Sänger der Liverpool-Hymne «You’ll never walk alone» ist tot

Mit der Hymne «You’ll never walk alone» hat Gerry Marsden Musikgeschichte geschrieben. Nun ist er im Alter von 78 Jahren gestorben.

Womöglich kennen viele Fussballfans den Namen des britischen Sängers der Gruppe «Gerry And The Pacemakers» gar nicht, obwohl sie deren wohl berühmtesten Song schon etliche Male mitgesungen haben. Die Band wurde mit ihrer Version von «You'll Never Walk Alone» weltberühmt.

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Archiv: Als Gerry Mardsen 2003 im Celtic Park «You'll Never Walk Alone» performte
Aus Sport-Clip vom 03.01.2021.
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«You'll never walk alone» (YNWA) ist nicht nur die Vereinshymne des FC Liverpool, sondern hat auch in vielen anderen Stadien Kultstatus erreicht.

Die Band stammte, wie die Beatles, aus Liverpool und teilten deren Manager Brian Epstein und den Produzenten George Martin. Obwohl sie nicht den Weltruhm der Beatles erreichten, waren sie eine Grösse in Liverpool. So würdigte der FC Liverpool Gerry Marsden auf Twitter.

Vom Cover zur Hymne

Das Original von «You'll never walk alone» stammt aus dem Musical «Carousel» von 1945. Marsden hatte den Song das erste Mal im Kino gehört, als das Musical verfilmt wurde. «Ich dachte, was für ein schöner Song. Ich sage meiner Band, dass wir diesen Song spielen werden», erinnerte sich Marsden 2018 in einem Interview.

Video
Der Ursprung des Songs «You' ll never walk alone»
Aus Sport-Clip vom 07.11.2012.
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Die Band veröffentliche ihre Coverversion 1963 und das Lied wurde sofort ein Nr. 1-Hit in den britischen Single-Charts. Es war Tradition, dass vor dem Anstoss die aktuellen Top-10-Hits gespielt wurden, darunter auch eine Zeitlang Gerry And The Pacemakers' «You'll never walk alone».

Als YNWA aus den Top 10 flog und nicht mehr gespielt wurde, sollen sich die Fans beschwert haben. So wurde das Lied zur Hymne des Vereins. Marsden sagte in einem Interview: «Ich bekomme immer noch bei jedem Spiel Gänsehaut, wenn das Lied kommt.»

Wie seine Familie nun mitteilt, starb Gerry Marsden nach kurzer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Sein Song wird als Fussballhymne für immer überleben.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur Nachrichten, 04.01.2021, 07:02 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Esther Jordi  (ejejej)
    Ich bin kein Fussballfan und habe den Song deshalb nie damit in Verbindung gebracht. Er jagt mir einfach sonst Schauer über den Rücken, auch in der Version von Elvis Presley.
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  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    Nie gehört. Wohl ein Pflänzchen das die Fussballszene gepflegt hat. ABER, ganz wichtig, ist an Covid gestorben.
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    1. Antwort von Urs Sahli  (sahliu)
      Samuel Müller; kein Pflänzchen, das die Fussballszene pflegt. Das ist althergebrachte Tradition, wie nun mal nur die Engländer pflegen. Ich würde sagen, jeder Fussball Interessierte kennt diesen Song.
      Noch zu Ihrem letzten Satz: der ist mehr als unangebracht. Spricht für sich selbst. Shame on you.
    2. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Vielen Dank, dass Sie uns an Ihrem Nichtwissen teilhaben lassen. Und in diesem Atemzug scheinen Sie dieses auch gleich noch um die Todesursache von Herrn Marsden erweitert zu haben.
    3. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Was für ein peinlicher und abschätziger Kommentar. Wenn Sie den Song nicht kennen, dann ist das Ihr Problem.
      Aber den Tod eines Menschen für billige Corona-Polemik zu missbrauchen ist unterste Schublade. Gemäss einem Statement seiner Familie hat sein Tod nichts mit Covid zu tun. "Gerry died earlier today after a short illness in no way connected with Covid-19"
      Auch etwas Aufmerksamkeit von SRF beim Kommentar-Freischalten wär hier angebracht.
    4. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Sorry Gerry (und die, die ihn scheinbar auch hier gekannt oder gar geliebt haben). Frage mich nur ob du es auch in die weit entfernten Schweizer Schlagzeilen geschafft hättest ohne Covid. Und zugegeben, ich mag keinen Fussball, (was zu veräussern ebenfalls politisch total inkorrekt ist, aber ich leiste es mir dazu zu stehen). Mich stört das Missverhältnis zwischen Bier saufenden Zuschauern und denen die es wirklich als Sport ausüben.
    5. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Und Herr Wagner: Sie sagen ja selbst, er wird hier gerade von der Presse missbraucht für Corona- Polemik. Ich kritisiere das, genau wie sie.
    6. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      @Müller: Nochmal - sein Tod hat NICHTS mit Covid zu tun. Der einzige, der hier einen Zusammenhang hergestellt hat, sind SIE. Und um es ganz einfach auszudrücken: Das macht man nicht!
      Und die Meldung hier gibt es deshalb, weil er der Interpret von einem bekannten Song war, der weltweit zu einer Fussball-Hymne wurde. Wenn Sie weder den Sänger noch den Song kennen, noch Fussball mögen - wieso kommentieren Sie dann. Doch nur wegen billiger Corona-Polemik. Respektlos!
    7. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Na bei Ihrer Medienkritik, Covid überzuthematisieren, müsste Ihnen die Ironie ja auch auffallen, dass Sie ausgerechnet bei einem Bericht, der nichts mit Covid zu tun hat, selber derjenige sind, der völlig bezugslos Covid ins Spiel bringt.
  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Die Hymme schlechthin. Ich hatte das grosse Glück diesen Song im Stadion vom FC Liverpool persönlich mitzuerleben. Bekomme noch heute Gänsehaut. Man stelle sich vor 60'000 Zuschauer (Fans des eigenen, aber auch des Gegners) singen. So etwas fehlt leider bei uns in den Stadien.
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    1. Antwort von Lars Koller  (Lasse)
      Im Anfield haben leider keine 60000 Fans Platz. Aber Gänsehautstimmung pur ist trotzdem garantiert. Mit der ganzen Geschichte des Vereins und dieser tiefgründigen Hymne. Ich durftw dass auch hautnah erleben. Bei Celtic Glasgow ist es übrigens ebenfalls sehr eindrücklich, ich war in Barcelona, über 20'000 Schotten sangen das in der Stadt! Unvergesslich.