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Haben Sie Töne, Fabio di Casola?
Aus Kultur Extras vom 15.10.2013.
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Haben Sie Töne? Fabio di Casola und der Stress mit Beethoven

Er hat seine ersten Töne in der Banda von Lugano geblasen, später war er über 20 Jahre lang Soloklarinettist im Musikkollegium Winterthur: Fabio di Casola. Der Klarinetten-Professor der Zürcher Hochschule ZHdK stellt sich mit seinem Instrument dem Interview ohne Worte.

Gerade mal 23 Jahre alt ist Fabio di Casola, als er 1990 den renommierten internationalen CIEM Wettbewerb in Genf für sich entscheidet. Seine Karriere als Solist bringt ihn in grosse Konzertsäle und in Kontakt mit bedeutenden Musikern wie Claudio Abbado und Mstislav Rostropovich.

Eine feste Position als Soloklarinettist im Musikkollegium Winterthur ergänzt er auch in den folgenden Jahren mit vielen Kammermusik-Engagements und als Solist. Eine Mozart-CD findet viel Beachtung, 2009 nimmt er die Klarinettenkonzerte von Carl Maria von Weber auf. Auch diese CD wird von der Kritik in der Fachpresse begeistert gelobt.

2012 folgt, zum Abschied vom Musikkollegium Winterthur, die «Sinfonia Concertante» von Mozart auf CD. Im Oktober 2013 ist eine neue CD mit dem Zürcher Kammerorchester erschienen, mit transkribierten Liedern aus Klassik und Romantik für Streichensemble und Klarinette. Seither konzentriert sich der Tessiner in Zürich wieder ganz auf solistische Auftritte und auf seine Arbeit mit dem Klarinetten-Nachwuchs an der Hochschule.

«Zurich Ensemble»

Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn seit Langem mit der Pianistin Alena Cherny. Und mit drei profilierten Musikern aus seiner Wahlheimat an der Limmat hat er 2012 das «Zurich Ensemble» gegründet.

Seine Vielseitigkeit ist fast schon sprichwörtlich. Im «Haben Sie Töne»-Interview wagt er sich ganz unbegleitet vor die Kamera und spielt auch die unbequemste Passage der klassischen Literatur vor: Einen Einsatz in Beethovens 4. Sinfonie im 4. Satz, der dem Klarinettisten äusserste Fingerfertigkeit abverlangt.

Sendungshinweis

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Zürcher Kammerorchester: Uraufführungen für Klarinette und Streicher, mit Fabio di Casola. Im Konzertsaal, 21.11. 20 Uhr auf Radio SRF2 Kultur.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Roland Meier , Zürich
    Ich arbeite seit 2004 mit Fabio zusammen. Er ist immer aufgestellt und hat auf der Bühne eine so positive Ausstrahlung. Er lacht gerne und kann gut lustige Geschichten erzählen. Bei seinem Spiel bin ich immer wieder berührt ab seinen Pianissimi. Sie können ihn am 21. November um 20 Uhr auf SRF2 Kultur hören im Konzertsaal mit Werken von Brahms, Grieg, Mozart, Schubert, Schumann und C.M.v.Weber.
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