- Der weltbekannte Jazzpianist und Komponist Abdullah Ibrahim ist tot.
- Er starb im Alter von 91 Jahren, wie Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa unter Berufung auf die Familie mitteilte.
- Der aus Kapstadt stammende Musiker lebte zuletzt in Bayern und sei laut südafrikanischen Medien nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen.
Cyril Ramaphosa würdigte Ibrahim als Jazzikone und Kultur-Aktivisten, der sich lebenslang gegen Rassismus und Apartheid eingesetzt habe. Bekannt wurde der Pianist unter anderem durch seine inoffizielle Anti-Apartheid-Hymne «Mannenberg». Seine Musik verband Jazz mit den musikalischen Traditionen seiner südafrikanischen Heimat.
Ibrahim wurde 1934 in Kapstadt als Adolph Johannes Brand geboren und trat lange unter dem Künstlernamen Dollar Brand auf. Nach seiner Konversion zum Islam nahm er den Namen Abdullah Ibrahim an.
Zuletzt lebte der Musiker im oberbayerischen Aschau im Chiemgau. Für Juli und Oktober waren noch Konzerte in Deutschland geplant.