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Ein schwarzer Mann mit Glatze und Hawaihemd.
Legende: Manu Dibango wurde 1972 mit dem Hit «Soul Makossa» weltbekannt. Keystone / DANIEL KARMANN
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Nach Corona-Infekt Saxofonist und Komponist Manu Dibango gestorben

Der weltbekannte kamerunische Saxofonist und Komponist war an Covid-19 erkrankt. Er starb im Alter von 86 Jahren.

Die Infektion des als «Papa Groove» bekannten Künstlers wurde vor rund einer Woche bekannt. Manu Dibango starb am Dienstag, wie französische Medien unter Berufung auf Familie und Management berichteten.

Mit «Soul Makossa» weltbekannt

Manu Dibango wurde 1933 in Douala in Kamerun geboren und kam mit 15 Jahren nach Frankreich. Er wurde für seinen Afro-Jazz-Stil berühmt. «Soul Makossa» heisst das weltbekannte Stück aus dem Jahr 1972, mit dem er auch in den USA erfolgreich war und auf Tour ging.

Er arbeitete mit Grössen wie Herbie Hancock oder Youssou N’Dour zusammen und wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet.

In Frankreich entwickelte Dibango seine Leidenschaft für Musik, ging schliesslich nach Brüssel und Paris. Er arbeitete in den 1960er-Jahren mit dem Musiker Joseph Kabasélé zusammen, wurde von Dick Rivers und Nino Ferrer engagiert.

Dibango machte den Musikstil Makossa ausserhalb Kameruns bekannt, beschuldigte sogar Superstars wie Michael Jackson und R&B-Sängerin Rihanna, dass sie sich an «Soul Makossa» bedient hätten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Eiselen  (W.E.)
    Er war ein grossartiger Musiker und Bandleader. Soll mal jemand versuchen, stillzusitzen, wenn seine Musik swingt. Die Konzerte: unvergesslich; der charakteristische Sound mit dem Tenorsax und der tiefen, weichen Stimme: unverwechselbar; der riesige Glatzkopf mit der Sonnenbrille davor: Markenzeichen. Schalk, Spass und Leichtigkeit: Gratis im Paket inbegriffen. Und jetzt tönt bei zum Abschied: Mincalor (il est mort!), Kango, Soul Makossa. Danke, Manu!
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    1. Antwort von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
      Möge er in Frieden ruhn. Leider hab ich ihn nie live gesehen gehört und erlebt. Aber viele Platten im Regal stehen. Vor allem die Zusammenarbeit mit Bill Laswell hat es mir angetan. Yes: 'Soul Makossa!'. - Ob nun wegen einem Virus oder halt mit 86 Jahren einfach am Ende seiner Etappe hier auf dem Planeten angelangt, ich bin überzeugt, er war, mit seinem tiefen Spirit, reif genug um in Frieden abzuschliessen und gehen zu dürfen. Danke, Manu, für diese, Deine 'Spirits', hast viele Herzen erfreut.
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