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Schweizer Rock-Pionier Zürcher Musiker Hardy Hepp ist gestorben

Er war einer der Rock-Pioniere der Schweiz: Hardy Hepp. Nun ist er 81-jährig gestorben.

  • Der Zürcher Progrock-Musiker, Chorleiter und Maler Hardy Hepp ist mit 81 Jahren gestorben.
  • Michael Lütscher, der ein Buch über Hepp schrieb, bestätigte gegenüber SRF Meldungen aus dem persönlichen Umfeld von Hepp. Hepp sei am Montag gestorben.
Ich singe nur, was ich singen will.
Autor: Hardy Hepp Musiker

Der Zürcher gründete 1969 «Krokodil» – eine der ersten Schweizer Rockbands – und er trat mit einer Band vor den Rolling Stones im Hallenstadion auf. Später erhielt Hepp einen Vertrag als Solo-Künstler bei Warner, wie er in einer Dokumentation erzählte:

«Das war für damals ein sensationeller Vertrag. Ich bekam jeden Monat tausend Franken Vorschuss auf zu erwartende Autorenrechte und konnte jedes Jahr ein Album produzieren. Als es um das dritte Album ging, wollten sie mit mir einen neuen Vertrag machen. Sie haben mir im Laufe von zwei Jahren eine sichere Million versprochen. Aber sie haben es an die Bedingung geknüpft: dass ich die Lieder singen müsste, die sie wollen. Da habe ich gesagt, dass ich das nicht mache. Ich singe nur, was ich singen will.»

Zudem produzierte Hardy Hepp unter anderem die Debüt-Langspielpatte von Toni Vescolis «Les Sauterelles». Und er war Mit-Produzent der «Minstrels», die mit «Grüezi wohl, Frau Stirnimaa!» bekannt wurden.

Hepp war auch kurz Moderator beim Schweizer Fernsehen und moderierte dort die erste Sendung in Farbe.

Der Gitarrist und Violinist sei schon länger krank gewesen, habe Probleme mit der Leber gehabt und sei zusehends schwächer geworden, berichteten die CH-Media-Zeitungen. Zuletzt war er im November letzten Jahres auf Lesetour.

SRF 4 News, 28.01.2026, 09:00 Uhr ; 

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