«Progetto Martha Argerich»: Fünf Ohrenöffner für die Ewigkeit

«La nostra Martha» war die Argerich in Lugano: Hier brachte die argentinische Ausnahmepianistin jeweils während dreier Juniwochen ihre weit verzweigte Musikerfamilie zusammen. Nach 15 Jahren ist das «Progetto» Geschichte. Was bleibt?

Das «Progetto Martha Argerich» trägt zwar ihren Namen im Titel, aber eine Personal-Show der argentinischen Pianistin war es nie. Vielmehr hat Martha Argerich in Lugano ein Kammermusikfestival auf die Beine gestellt, das zu einer Mischung aus Freundeskreis, Talentschmiede und musikalischem Experimentierfeld wurde, wo bekannte Musiker auf vielversprechende Youngsters treffen. Und auch mal eine Tochter ihren Vater begleitet.

Es gab viele Konzert-Highlights. Manchmal hätte auch die eine oder andere zusätzliche Probe nicht geschadet. Das war der Preis für das Spontane und Ungezwungene, das dem Festival so gut tat. Nach 15 Jahren geht das «Progetto» zu Ende. Was bleibt: Eine Fülle an Tonaufnahmen, die Jahr um Jahr veröffentlicht wurden. Und unter denen es einige Ohrenöffner gibt.

Best of «Progetto»