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Auf einem Tablet ist ein Fussballtrainer am Spielfeldrand zu sehen. Hinter dem Tablet sind eine europäische und eine UK-Fahne zu sehen.
Legende: Ein Computergame simuliert verschiedene Varianten des Brexit und will zeigen, was sie für den Fussball bedeuten könnten. Getty Images / Bildschirmaufnahme / Bildmontage
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Netzwelt Die Angst des Fussballtrainers vor dem Brexit

Unser Netzthema des Tages: Die neuste Version des Computergames «Football Manager» simuliert den Brexit: Spieler können schon mal durchspielen, welche Folgen der Austritt aus der EU auf den Fussball haben könnte.

Worum geht's?

Im Computerspiel «Football Manager» kann man sich als Fussballtrainer versuchen. Man definiert nicht nur Taktik und Aufstellung seiner Mannschaft, sondern macht auch Jagd nach neuen Talenten.

In der neusten Ausgabe des Spiels, die im November erscheint, spielt auch der Brexit eine Rolle. Es können drei verschiedene Varianten eintreten – vom leichten bis zum ganz harten Brexit.

Spielt man den Trainer einer englischen Mannschaft, kann das Folgen haben: Man kann dann vielleicht einen europäischen Spieler nicht verpflichten, weil der keine Arbeitserlaubnis bekommt. Die Personenfreizügigkeit wird matchentscheidend.

Warum ist's interessant?

Hinter «Football Manager» steckt die englische Firma «Sports Interactive». Deren Chef Miles Jacobson wollte schon am Tag nach der Abstimmung den Brexit in seinem Spiel thematisieren: «Ich habe realisiert, dass es den Fussball massiv beeinflussen wird». Er will Spieler über die möglichen Folgen des Brexit aufklären.

Tatsächlich werden die Auswirkungen auf den englischen Fussball auf der Insel rege diskutiert. Dass Spieler aus der EU nicht mehr in England spielen könnten, ist eines der genannten Szenarien.

Ob das wirklich eintreten wird, ist aber unklar. Und auch, was es für die Qualität des Fussballs bedeuten würde: Einige sagen, ohne EU-Stars würde die Premier-League schlechter. Andere hoffen, dass die Nationalmannschaft besser wird, weil dann englische Spieler in der Liga öfters zum Zug kommen. Die Folgen des Brexit – sie sind auch beim Fussball ungewiss.

Artikel zum «Football Manager» im Guardian, Link öffnet in einem neuen Fenster

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4 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Das beste,was dem englischen Fussball widerfahren kann: Englische Spieler in englischen Clubs.Es hat Spiele gegeben,da stand nicht ein Engländer in der Startformation.(war auch bei Real schon der Fall). Das hätte auch positive Wirkung auf die Nationalmannschaft.
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  • Kommentar von Thomas Gysel  (Thomtackle)
    Das Beste, was dem englischen Fussball passieren kann! Was im Moment auf der Insel abgeht ist einfach nur noch peinlich. Die Grossklubs schmeissen mit dem Geld um sich, als ob es kein Morgen gäbe. Die britische Fussballkultur geht zu Grunde, was sich auch in der Stimmung in den Stadien der "Cüpli-Clubs" bemerkbar macht. Es macht mittlerweile mehr Spass die kleineren Mannschaften wie Bournemouth oder Crystal anzuschauen.
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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Das umgekehrte Szenarium ist auch zu beachten. Für EU-Mannschaften wie Barca, Bayern, Real Madrid etc, sind danach britische Spieler «Ausländer» von ausserhalb des Schengen-Raums. Diese dürfen nicht in beliebiger Zahl auf dem Spielfeld stehen.
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    1. Antwort von Michael Rhiati  (Michael R.)
      Ist Ihnen da wer ausser David Bekham oder Joe Hart bekannt ;-) ?