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Unsere Netzfunde Hinklicker der Woche: Biden und Dylan – zwei störrische Männer

Bob Dylan erteilt dem Nobelpreis-Komitee eine Abfuhr und reist definitiv nicht nach Stockholm. Der US-Vizepräsident Joe Biden gibt sich ebenfalls störrisch – allerdings mit einer guten Prise Humor. Ob Empörung, scharfe Kritik oder Ehrfurcht: Unsere Hinklicker der Woche haben die Gemüter erregt.

Die Kritik der Standhaften

Ist er einfach nur ein arroganter Kerl oder geht es ihm um mehr? Bob Dylan machte der Schwedischen Akademie mit seiner Absage einen Strich durch die Rechnung. Doch von purer Arroganz kann nicht die Rede sein. Der Musiker wehrt sich seiner Kunst willen. «It ain’t me babe, Link öffnet in einem neuen Fenster», sang er bereits 1964 – die Akademie hätte es wissen müssen.

Die «Stehplatzler» der Wiener Oper haben keine Hemmungen und üben ihre Kritik lautstark aus. Buhen, pfeifen und laute Bravorufe gehören in den Stehplatz-Reihen zum guten Ton. Wer diese Tradition hautnah miterleben will, sollte einen Blick in unseren Opernführer für Standhafte werfen.

Stummer Protest

Das Trump-Trauma therapieren: Die einen versuchen es mit sachlichen Argumenten, die anderen wehren sich humorvoll. Obamas rechte Hand Joe Biden gehört zur zweiten Sorte. Sein wortloser Kommentar zu Präsident Obamas erster Rede nach Trumps Wahlsieg ging um die Welt. Das Bild des störrischen Vizepräsidenten lässt für einen kurzen Moment den Ernst der Lage vergessen.

Der aktuellen Situation für Kulturschaffende in der Türkei hingegen kann nichts Positives abgewonnen werden. Die langjährige Türkei-Korrespondentin Amalia van Gent nimmt Stellung zum brutalen Vorgehen des türkischen Präsidenten Erdogan. Die brennendste Frage: Wie kann man der zunehmenden Selbstzensur in der Türkei entgegenwirken?

Die Natur zeigt uns ihre schönsten Seiten

Eine respektvolle Verneigung vor der Bergwelt. Der Schweizer Fotograf Robert Bösch zeigt die Bündner Berge in ihrer ganzen Vielfalt. Bei diesem Projekt ging es ihm allerdings weder um den Berg, noch ums Bündnerland. Sein Anspruch an die Fotografien war anderer Natur.

Was uns diese Woche ebenfalls in ehrfürchtiges Staunen versetzt hat: der Supermond. Auf der ganzen Welt wurde die grosse, gelbe Scheibe fotografiert.

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