Blackout «Blackout» auf Social Media: Wer hat was im Vorratsschrank?

Es gab viel zu kommentieren: Energiepolitik, Essensvorräte und der wahrscheinlich langlebigste Akku der Welt.

Handy leuchtet im Dunkeln. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein leerer Akku ist der Albtraum vieler Twitter-User. Zum Glück war #srfblackout nur fiktiv. SRF

Ist ein mehrtägiger Stromausfall in der Schweiz überhaupt realistisch? Das fiktionale Szenario des #srfblackout beschäftigte auf mehreren Ebenen.

Ein verspäteter ICE erstaunte die User jedoch weniger, als die fiktive SBB-Mitarbeiterin in «Blackout».

Ein Stromausfall ist immer eine gute Gelegenheit über Energiepolitik zu diskutieren.

Der Zauber-Akku

Aber Hauptsache, der Akku hält: Schon ein halb leerer Akku bringt heutzutage so manche Smartphone-Besitzerin ins Schwitzen. Der langlebige Akku des Tablets im fiktionalen Dokumentarfilm machte einige User misstrauisch – und wahrscheinlich etwas neidisch.

Der Hacker Ivan Bütler, ein guter wohlgemerkt, hatte den Auftrag, die Weihnachtsbeleuchtung in Liestal zu hacken. Er entsprach nicht dem Bild, das sich viele von einem Hacker machen.

Die Erklärung

Wer Rat sucht, findet ihn auf Twitter. Auch wenn man wissen will, warum der Strom ausfällt.

Und Schuldige sind schnell gefunden:

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Fragen sind erwünscht, die Antwort erhält man sowieso.

Blick ins Chuchichäschtli

Die Gretchen-Frage des Tages lautete: «Wie hast Du's mit dem Notvorrat?». Eine kleine Twitterumfrage zeigt: Viele Schweizer sind Agnostiker.

Allerdings gibt es durchaus vorbereitete Mitmenschen, die mit ihrem Vorrat gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Fliegen wären in diesem Fall ein Stromausfall oder eine Grippe.

Ohne Strom kein Herd. Diese Userin sagt eine Umsatzsteigerung bei Camping-Kochern voraus:

Ohne Strom auch kein Lift. Moderatorin Kathrin Hönegger und Satiriker Peter Schneider liessen sich für den Thementag in einen Lift stecken.

Auch Peter Schneiders Frau war nicht begeistert.

Essen ist nicht alles

Wenn iPod und eBook den Dienst verweigern, muss Frau und Mann auf das kopfeigene Repertoire zurückgreifen.

Der Vorteil eines fiktiven Szenarios: Man kann in der warmen Stube sitzen, Witze reissen und sich auf das Gedankenexperiment einlassen. Dank Strom kann man dazu auch Emojis im Überfluss verwenden.