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«Mobilität als Service»
Aus Kultur vom 16.06.2019.
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Mikromobile für letzte Meile Ohne eigenes Auto wird der Verkehr schneller und effizienter

Im immer dichteren urbanen Strassenverkehr steigt der Bedarf an einfachen Mobilitätslösungen für die letzte Meile.

Die Kombination von öffentlichem Verkehr und einer Flotte unterschiedlicher Mikromobile ermöglicht es, die Strassen zu entlasten. Mobilitätsforscher Thomas Sauter von der ZHAW ist sicher: «Mikromobile werden in Zukunft ein ganz wichtiger Bestandteil der Mobilität sein.»

Dies müsse so sein, wenn wir in Zukunft lebenswerte Städte haben wollen, sagt der Verkehrsexperte. «Wir müssen dafür umsteigen vom eigenen Auto auf Fahrzeuge, die wir teilen. Und da können Mikrofahrzeuge verbunden mit dem öffentlichen Verkehr ganz neue Lösungen bieten.»

Mobilität als Service

Mobilität als Service lautet das Stichwort. Das Konzept: Diverse individuell mietbaren Fahrzeuge sollen den öffentlichen Verkehr ergänzen. Nahtlose Wechsel von einem Transportmittel zum andern machen diese Art der Mobilität komfortabel.

Durch digitale Vernetzung kann die Buchung und die Bezahlung bequem über das Smartphone erfolgen. Auf einer App muss ich dann nur noch mein Ziel eingeben. Die Mobilitätsplattform wird mir dann individuell vorschlagen, mit welchen Verkehrsmitteln ich am schnellsten ans Ziel komme.

Kommt zu dieser Entwicklung noch das automatisierte Fahren hinzu, wird dies das Potential der Kleinfahrzeuge um ein Vielfaches steigern. Mikromobilitäts-Start-ups arbeiten unter anderem daran, dass die Mikrofahrzeuge schon bald in niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig zu ihren Standplätzen zurückfahren.

Dadurch wird es möglich, jeder Person jederzeit überall das passende Transportmittel zur Verfügung zu stellen. Die Verknüpfung von individueller Fortbewegung in Mikrofahrzeugen und dem öffentlichem ermöglicht es, das eigene Auto in vielen Fällen zu ersetzen und den Verkehr schneller und effizienter machen.

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