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Arktische Kaltluft kommt Frühling ade!

Ab Mittwoch stellt sich das Wetter markant um. Es erreicht uns feuchte und deutlich kühlere Luft. Die Temperaturen liegen am Donnerstag im Norden nur noch bei 4 Grad, und es fällt Schnee teilweise bis ins Flachland. Auf den Alpentransversalen muss mit grösseren Behinderungen gerechnet werden.

Blick über Bern.
Legende: Jetzt geniessen Die lange sonnige und milde Phase geht zur Wochenmitte zu Ende. Luciano Moraschinelli

Nach mehr als zwei Wochen meist sonnigem und mildem Frühlingswetter stellt sich das Wetter am Mittwoch nachhaltig um. Im Osten gibt es wahrscheinlich noch föhnige Aufhellungen, sonst ist es stark bewölkt, und es kommt Regen auf. Die Schneefallgrenze sinkt von zunächst rund 1300 Metern bis gegen Abend auf etwa 700 Meter. In der Nacht zum Donnerstag fällt in den nördlichen und östlichen Alpentälern voraussichtlich Schnee bis in Tallagen.

Verschneite Holzhütte auf der Bettmeralp
Legende: Noch nicht lange her Bettmeralp am 15. März 2019. Am Donnerstag könnte es wieder so ausssehen. Klaus Minnig

Donnerstag viel Schnee

Ein Tiefdrucksystem über dem Alpenraum bringt am Donnerstag beidseits der Alpen viel Niederschlag. In der immer kühleren Luft muss in Graubünden und in den nördlichen Alpentälern mit Schnee bis auf den Talboden gerechnet werden. Bei prognostizierten Niederschlagsmengen zwischen 20 und 60 Millimetern könnte es auch in tieferen Lagen grössere Schneemengen geben. Je nach Zugbahn der Tiefs und den entsprechenden Strömungsverhältnissen könnte es am Donnerstag auch im Mittelland zeitweise schneien.

Verschneite Garageeinfahrt in Sedrun.
Legende: Alle Jahre wieder So sah es in Sedrun am 31. März 2018 aus, und so könnte es ab Donnerstag wieder aussehen. Andreas Gerig

Klatschnasser Süden

Die grössten Niederschlagsmengen fallen voraussichtlich südlich der Alpen. Von Mittwoch in der Früh bis am Freitagmorgen sind 60 bis 120 Millimeter Regen wahrscheinlich. Die Schneefallgrenze sinkt in den Tessiner Tälern am Donnerstag zeitweise gegen 500 Meter. Auf den Alpentransversalen muss am Donnerstag mit grösseren Behinderungen gerechnet werden, und die Lawinengefahr wird ab Mittwoch stark ansteigen.

Nur langsame Erholung

Am Freitag lässt der Niederschlag beidseits der Alpen nach, es wird aber nur allmählich wieder milder und ein neues Hoch ist vorerst nicht in Sicht.