Auf dem Trockenen sitzen

Einige Schweizer Flüsse und Bäche führen wenig bis kein Wasser

Zwei Männer sitzen auf grossen Steinen im fast trockenen Flussbett der Töss. In einer Senke des Flussbettes hat es stehendes, braunes Wasser. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Trockenheit Einige Flüsse und Bäche führen zurzeit wenig bis kein Wasser. Reuters

Grosse Teile der Schweiz sind braun eingefärbt, besonders die Ostschweiz. Die Südwalliser Täler hingegen sind dunkelblau eingefärbt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Abweichung von der August-Norm Braun: zu wenig Niederschlag. Blau: zu viel Niederschlag SRF Meteo

Vielerorts zu trocken

Nächste Woche geht der August 2015 vielerorts voraussichtlich als zu trockener Monat in die Statistik ein. Besonders in der Ostschweiz und am unteren Flusslauf der Aare fiel gebietsweise weniger als die Hälfte des üblichen August-Regens. Flüsse und Bäche, die ihre Einzugsgebiet ausschliesslich in diesen Regionen haben, führen stellenweise wenig oder kein Wasser mehr. Zum Beispiel die Töss im Kanton Zürich schlängelt sich abschnittsweise als komplet ausgetrocknetes Flussbett durch das grüne Tösstal.

Durch das grüne Tösstal schlängelt sich ein heller Streifen, der mit grünen Bäumen gesäumt ist - die ausgetrocknete Töss. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Luftbild: komplet ausgetrocknet Zwischen Saland und Wila ist die Töss vollständig ausgetrocknet. Hans Kleinert

Südwallis zu nass

Anders als in vielen Teilen der Schweiz kam in den meisten Südwalliser Täler bisher ungewöhnlich viel Wasser vom Himmel. In Zermatt/VS fallen normalerweise im Monat August nur 65 Millimeter Niederschlag. Dieses Jahr ist es eine Woche vor Ende des Monats bereits die dreifache Menge, nämlich 195 Millimeter.