Frost steht bevor

Nächste Nacht ist es wieder so weit: Empfindiche Pflanzen schützen, es gibt Boden- und stellenweise Luftfrost. Verglichen mit dem langjährigen Mittel, kann man eine Frostnacht Mitte April als «normal» bezeichnen.

Die Karte zeigt Regionen mit Gefahr von Boden- oder Luftfrost. Besonders im Jura, in den Voralpentälern und in Teilen der Romandie besteht die Gefahr von Frost. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Frostnacht In der kommenden Nacht gibt es Bodenfrost (gelb) oder Luftfrost (orange). Keine Warnung für Regionen oberhalb von 800 m. SRF Meteo

Die Kirschbäume stehen gebietsweise in Vollblüte, die Apfelblüte steht kurz bevor. Die junge Vegetation und kalte Nächte vertragen sich schlecht. Die Aprikose erleidet ab Lufttemperaturen von -2 Grad Schäden.

Kalte Nacht

In der kommenden Nacht muss verbreitet mit Bodenfrost, stellenweise gar mit Luftfrost gerechnet werden. Als Bodenfrost gilt, wenn die Temperaturen 5 Zentimeter über Boden unter den Gefrierpunkt sinken. Bei Luftfrost misst man auch auf 2 Metern Höhe Temperautren im negativen Bereich.

Kälteeinbruch

Nach einer wärmeren Phase Mitte der Woche, steht am Wochenende und zu Beginn nächster Woche ein weiterer Kälteinbruch an. Wie kalt es an diesen Tagen und Nächten wirklich wird, ist noch offen. Weitere Frostnächte sind aber wahrscheinlich.

Völlig normal

Frostnächte Mitte April sind keine Seltenheit. So liegt der langjährige Durchschnitt der letzten Frostnächte mitten im April. In einzelnen Jahren mass man sogar Ende Mai oder Anfang Juni noch Frost.

Letzter bisher gemessener Frost

Lugano
8. April
Neuenburg5. Mai
Basel5. Mai
Kloten
17. Mai
Genf23. Mai
Bern2. Juni
Einsiedeln3. Juni