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Maiwochenende mit wenig Wonne Oft bewölkt und lokale Gewitter

Der Mai wird oft als Wonnemonat gerühmt. Davon war an diesem Wochenende nicht viel zu spüren. Im Mittel- und Südtessin gab es kaum einen Sonnenstrahl. Häufig fiel Regen bei bescheidenen 12 bis 16 Grad. Im Norden gab es zwar sonnige Phasen und bis 20 Grad, daneben aber auch Gewitter.

Bis jetzt war der Mai eine meteorologische Enttäuschung, und das änderte sich auch am dritten Mai-Wochenende nicht. Oft war es bewölkt, und zeitweise fiel Regen. Besonders trüb war es im Mittel- und Südtessin. Dort gab es an diesem Wochenende kaum einen Sonnenstrahl und entsprechend verharrte die Quecksilbersäule bei bescheidenen 12 bis 16 Grad.

Die Sonne geht hinter der Kirche Berlingen auf.
Legende: Berlingen/TG Morgenstund hat Gold im Mund. Am Samstagmorgen war dies am Bodensee der Fall, es zogen aber schon Wolken auf. Agnes Fröhlich

Sonnig oder bewölkt?

Am Samstagmorgen gab es am Bodensee noch Sonnenschein, dann zogen Wolken auf. Tagsüber stellte sich im Norden lange Zeit die Frage: sonnig oder bewölkt? Einerseits hatte es ausgedehnte Wolkenfelder, und es war nicht ein blauer Fleck am Himmel zu finden, anderseits war die Sonne hinter den Wolken zu erkennen, und zeitweise gab es sogar einen schwachen Schattenwurf. Die Strahlung war immerhin so stark, dass die Temperaturen meist auf 17 bis 20 Grad stiegen. Die Strahlung verursachte aber am Nachmittag auch mehr und mehr Quellwolken, aus denen es dann auch Schauer und Gewitter gab. Am Samstagnachmittag ging zwischen dem Muotathal und dem Zürichsee ein erstes Gewitter nieder. Am späten Abend folgte dort ein zweites Gewitter. In Sihlwald fielen innert weniger als zwei Stunden 35 Millimeter Regen. Knapp 30 Millimeter gab es auch in Stetten/AG und kräftigen Regen, lokal mit Hagel, gab es auch im St. Galler Rheintal und im Appenzellerland. Auch am Sonntagnachmittag setzten wieder Schauer ein.

Hagelkörner liegen auf einer Wiese bei Montlingen.
Legende: Montlingen/SG Nach dem nächtlichen Gewitter lag am Sonntagmorgen in Montlingen noch stellenweise Hagel. Silvia Lötscher

Kräftiger Regen statt eitel Sonnenschein

Auch in den kommenden Tagen hält sich die Wonne in engeren Grenzen. Am Montag und Dienstag fällt besonders an den östlichen Alpen zum Teil starker Regen. Zusammen mit dem Schmelzwasser dürften die Pegel einiger Gewässer deutlich ansteigen. Am Mittwoch und Donnerstag wird es endlich sonniger und wärmer. Lokale Schauer sind aber weiter möglich. Schon am Freitag folgt aus Westen neuer Regen. Auf ein kräftiges Hoch warten wir momentan vergeblich.

Farbige Tulpen im Rosengarten in Bern
Legende: Bern/Rosengarten Am Samstag war es in Bern meist grau in grau. Dennoch präsentierte sich der Rosengarten in voller Farbenpracht. Luciano Moraschinelli