Mehr als 32 Grad im Wallis

Der Sommer 2016 wird sicher nicht als Hitzesommer in die meteorologischen Jahrbücher eingehen. Punktuell wird es aber auch in diesem Sommer immer wieder heiss. Heute Montag gab es in Sitten 32,1 Grad. Mehr als 30 Grad wurden auch in Visp, in Genf und in der Orbeebene gemessen.

Heute Montagnachmittag stiegen die Temperaturen im Westen teilweise wieder über die 30 Gradmarke. Der Tageshöchstwert wurde in Sitten mit 32,1 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Monatshöchstwert vom 4. August mit 32,2 Grad nur haarscharf verpasst. In Visp registrierte man am Nachmittag 31,9 Grad. So heiss war es dort im August 2016 noch nie. Der absolute Jahreshöchstwert von 35,3 Grad vom 23. Juni, ebenfalls in Visp gemessen, blieb aber ausser Reichweite.

Riesige Gewittertürme im Norden von Zürich Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sommersonne Vom sonnigen Zürich aus, waren Gewittertürme über dem Schwarzwald zu erkennen. FB

Warmluft in der Romandie

Einen Hitzetag gab es auch in der Stadt Genf und in der Orbeebene. Mit 30,6 Grad in der Calvinstadt und 30,2 Grad in der Orbeebene wurde dort die Hitzemarke aber nur knapp übertroffen. Nahe an die Hitzemarke kam man auch in der Nordwestschweiz und im untersten Aaretal. In Würenlingen gab es 29,9 Grad, in Basel 29,8 Grad. Weiter im Osten waren die Temperaturen tiefer. Am Flughafen Zürich lag der Höchstwert bei 28,5 Grad. Dort gab es im Übrigen in diesem August noch gar keinen Hitzetag. Im Tessin wurde am Montag die Hitzemarke ebenfalls verpasst. Dort wurde der Tageshöchstwert in Cevio im Maggiatal mit 29,5 Grad verzeichnet.

Gewitterturm in der Ferne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Riesiger Cumulonimbus Die gigantische Gewitterwolke über dem Neuenburger Jura war schon Mitte Nachmittag von Dompierre (FR) aus zu sehen. Marcel Schürmann

Erneut Gewitter

Am Montagnachmittag gab es punktuell erneut Gewitter, lokal auch kräftig, so am Neuenburger Jura. Im Val de Travers fielen bis Redaktionsschluss bereits wieder 17 Millimeter Regen und das Ereignis dauerte noch an. Das heftigste Gewitter entlud sich aber bereits in der Nacht zum Montag, als in Tschiertschen 58 Millimeter, in Chur 51 Millimeter Regen gemessen wurden. In Chur kam es zu überfluteten Unterführungen. Auch am Dienstag und Mittwoch kann es vereinzelt zu heftigen Gewittern kommen.