Schnee auf der Alpennordseite

In der Nacht auf Mittwoch gab es vor allem im Flachland und an den nördlichen Voralpen Schnee. In Payerne lagen am Mittwochmorgen 7 Zentimeter Neuschnee, in den Flumserbergen wurden 19 Zentimeter gemessen. Inneralpin und im Süden blieb der Schneefall weitgehend aus.

In Zürich gab es nur leichten Schneefall, aber die Strassen wurden rutschig. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schnee in Zürich In Zürich gab es nur leichten Schneefall, aber die Strassen wurden rutschig. Gaudenz Flury

Aus Norden erreichten uns am Abend und in der Nacht wieder schwache Störungen und brachten der Alpennordseite etwas Schnee. Im Flachland wurden vor allem die Strassen rutschig. Die Schneemengen blieben in der Regel aber bescheiden. Die grösste Schneemenge für Flachlandstationen wurde in Payerne, im Broyetal, mit 7 Zentimetern registriert. In Koppigen wurden am Mittwochmorgen 5 Zentimeter gemessen, ebenso in Altdorf. Am Jura lagen die Höchstwerte bei 4 Zentimetern, so auf dem Chaumont ob Neuenbrug, aber auch in Delsberg. Sonst waren die Schneemengen im Flachland und im Jura geringer.

Stellenweise schon überdurchschnittliche Schneehöhen!

Die grösste Schneemenge wurde am Mittwochmorgen gemäss Schnee- und Lawinenforschungsinstitut in den Flumserbergen auf 1300 Metern über Meer mit 19 Zentimetern gemessen. Insgesamt liegen dort nun schon 70 Zentimeter Schnee. Damit ist die Schneehöhe dort nur noch knapp unter dem langjährigen Mittelwert von 78 Zentimetern. Auf dem Iltios ob Unterwasser, im Obertoggenburg, gab es zwar nur 9 Zentimeter Neuschnee. Die insgesamt 97 Zentimeter liegen aber deutlich über dem Durchschnitt für einen 20. Januar mit 70 Zentimetern. Schnee gab es auch an den westlichen Voralpen. Auf Saanenmöser wurden am Mittwochmorgen 6 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Kein Schnee im Süden

Im Süden blieb es dank Nordföhn trocken, und auch im südlichen Wallis, im Engadin und in den Bündner Südtälern gab es kaum Schnee. Marginal blieben die Schneemengen in der Surselva und in weiten Teilen von Mittelbünden. In den meisten Gegenden des Kantons Graubünden sind die Schneehöhen zwar immer noch unterdurchschnittlich. Nachdem es während der Festtage aber noch weitgehend aper war, liegen jetzt aber immerhin 48 Zentimeter Schnee in Davos und rund 30 Zentimeter im Oberengadin.

Frau Holle gönnt sich eine Pause

Bereits heute (Mittwoch-)Vormittag lässt der Schneefall nach. Am Donnerstag und Freitag bleibt es trocken. Erst am Wochenende streifen Störungsausläufer die Schweiz. Allerdings ist die Luft dann bedeutend milder, und die Schneefallgrenze dürfte am Samstag zwischen 1000 und 1500 Meter am Sonntag sogar noch höher liegen. Allerdings ist noch unsicher, ob die Störungen überhaupt Niederschlag bringen.