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Meteo-News Starker Föhn sorgt für Regenpause

Seit Donnerstagabend regnete es in den Schweiz verbreitet und intensiv. Vielerorts traten Bäche und Flüsse über die Ufer. Am Dienstag sorgte Föhn zunächst für eine Regenpause und schon am frühen Morgen für 24 Grad. Bereits in der zweiten Tageshälfte muss aber mit neuem Regen gerechnet werden.

Der Föhn beförderte am Dienstagmorgen viel Schwemmholz an die Uferpromenade von Brunnen.
Legende: Föhnsturm am Urnersee Der Föhn beförderte am Dienstagmorgen viel Schwemmholz an die Uferpromenade von Brunnen. Bernd Pfeiffer

In den Alpen hat sich am Dienstagmorgen eine kurze Föhnphase eingestellt. Schon am frühen Morgen zeigte das Thermometer auf dem Flugplatz Altenrhein einen Wert von 24,4 Grad. Auch in vielen anderen Föhngebieten gab es noch vor Tagesbeginn deutlich mehr als 20 Grad. In Buchs (SG) und in Gersau am Vierwaldstättersee zeigte das Thermometer 23 Grad und mehr. In Altdorf und Meiringen sowie auf der Chrischona ob Basel wurden 22 Grad gemessen. Im Mittelland lagen die Temperaturen am Morgen um sechs Uhr verbreitet bei 14 Grad. In den Tälern blies der Föhn mit Spitzenwerten um 85 Kilometer pro Stunde, auf den Bergen, vor allem auf den westlichen Bergen, gab es zum Teil Orkanböen. Der Spitzwert lag zunächst bei 139 Kilometern pro Stunde auf dem Gornergrat.

Juraföhn sorgt für Sommertag

Auch in den Juratälern gab es am Dienstagmorgen Föhneffekte. Auf dem Chasseral blies der Süd- bis Südwestwind mit maximal 109 Kilometern pro Stunde. In Delsberg wurde eine Böe mit einem Wert von 98 Kilometern pro Stunde verzeichnet und die Temperatur stieg dabei auf 25,1 Grad. Noch etwas wärmer wurde es in Laufen (BL) mit 25,5 Grad.

Am Bielersee, wie hier in Lüscherz, hatte sich die Lage am Dienstagmorgen noch nicht entspannt.
Legende: Hochwasser am Bielersee Am Bielersee, wie hier in Lüscherz, hatte sich die Lage am Dienstagmorgen noch nicht entspannt. Astrid Aerni

Kaltfront bringt Gewitter

Schon am Morgen hatte es im Westen viele Wolken und stellenweise fiel bereits wieder etwas Regen. Die eigentliche Kaltfront wird uns aber erst am Dienstagmittag erreichen. Nach den aktuellen Wettermodellen dürfte sie aber etwas weniger heftig ausfallen, als lange Zeit befürchtet. Im Westen muss bis Mittwochmittag nochmals mit 5 bis 20 Millimetern Niederschlag gerechnet werden. Dies führt zwar noch nicht zu einer Entspannung der Lage, aber auch nicht zu den schlimmsten befürchteten Szenarien. Vor allem im Osten kann es aber nach längeren sonnigen Abschnitten doch noch lokal zu heftigen Gewittern kommen. Dort werden bis am Mittwochmittag 10 bis 40 Millimeter Regen erwartet.

Zwischenhoch am Donnerstag

Ab Mittwochmittag wird es im Westen und auch im Mittelland zunehmend trocken, und am Donnerstag sorgt ein Zwischenhoch für einen ziemlich sonnigen und meist trockenen Tag. Auch am Freitag geht es zuerst noch mindestens teilweise sonnig und weitgehend trocken los, dann setzt mit der nächsten Kaltfront wieder Regen ein.