Tropische Wirbelstürme im Pazifik

Zur Zeit wüten im Pazifik zwei tropische Wirbelstürme.

Die Hurrikansaison im Pazifik begann in 2014 offiziell am 15. Mai und endet am 30. November. In dieser Zeit bilden sich normalerweise die meisten tropischen Wirbelstürme. Der Ozean ist warm genug, die Luftfeuchtigkeit hoch. Stürme auf der Nordhalbkugel westlich von 180° W werden Taifune genannt, man spricht dort von der Taifunsaison. Die Saison startete bereits früh mit Bildung des Tropensturms Amanda am 22. Mai.

Satellitenbild mit einer schematischen Zugbahn. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erwartete Zugbahn von Taifun Kalmaegi. http://www.gdacs.org

Taifun Kalmaegi

Am Wochenende zog Taifun Kalmaegi über die Philippinen hinweg und brachte bereits Zerstörung. Nun zieht er weiter Richtung China. Die Prognosen deuten darauf hin, dass er im Laufe des Dienstags zwischen Hong Kong und der Chinesischen Insel Hainan auf Land trifft und dann, wahrscheinlich abgeschwächt, Richtung Vietnam weiterzieht.

Satellitenbild des Hurrikans über der Baja California. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hurrikan Odile trifft auf Baja California. Reuters/NASA

Hurrikan Odile

Im östlichen Pazifik ist Hurrikan Odile am Montag auf die Halbinsel Baja California getroffen. Fast die ganze Halbinsel steht unter Hurrikanwarnung. Bis am Dienstag dürfte sich der Kern des Systems nordwärts über die Halbinsel bewegen. Wahrscheinlich schwächt sich Odile unterwegs etwas ab.

Tropische Wirbelstürme

Hurrikan, Taifun und Zyklon sind Synonyme und werden je nach Region unterschiedlich genannt. Für die Entstehung dieser tropischen Wirbelstürme wird eine Oberflächentemperatur des Ozeans von mindestens 26 Grad benötigt. Die Kondensation riesiger Wassermassen setzt enorme Mengen Energie frei. Sobald ein solches System auf Land trifft, lässt der Nachschub an Energie nach und der Sturm schwächt sich ab.