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Umbekippter Stall von zwei Schweinen.
Legende: Sumiswald/BE Schwein gehabt: Dieser Sturmschaden lässt sich zum Glück schnell wieder beheben. Ulrich Steiner
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Turbulentes Wochenende Sturm «Marielou»

Der 2. Advent brachte Sturm- und Orkanböen.

Bereits am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag frischte der Wind stürmisch auf. Sturmtief «Marielou» steuerte eine Kaltfront zur Schweiz. Am Samstag lies der Wind vorübergehend nach, bevor er in der Nacht auf Sonntag in der Höhe sein Maximum erreichte.

  • Stärkste Windböe: Säntis mit 165 km/h

Eingelagert in die lebhafte Nordwestströmung zog am Sonntagmorgen eine weitere Kaltfront auf: Diese führte in den Voralpen- und Alpentälern lokal zu Orkanböen. Der Wind wurde in den Tälern kanalisiert und noch verstärkt.

  • Urner Boden/UR: 132 km/h
  • Plaffeien/FR: 128 km/h
  • Château-d'Oex/VD: 122 km/h
  • Quinten/SG: 119 km/h

In Einsiedeln/SZ wütete der Sturm mit bis zu 113 km/h. Es kam zu Schäden am traditionellen Weihnachtsmarkt, der am Sonntag geschlossen werden musste. Das gleiche Schicksal widerfuhr dem «Christkindli Märt» in Willisau/LU. Einzelne Strassen mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden: So am Morgen in der Region Udligenswil/LU, im Zürcher Oberland bei Schalchen und in der Region Riggisberg/BE.

  • Böen Flachland: verbreitet 70 bis 100 km/h

Der Sturm führte zusammen mit den grossen Neuschneemengen zu einem starken Anstieg der Lawinengefahr.

Legende: Video Die stärksten Winde am Wochenende abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus me_meteo vom 09.12.2018.