Viel Neuschnee in den Alpen Erste Skigebiete sind offen

In den letzten Tagen gab es eine gute Portion Neuschnee in den Bergen. Auch wenn viele Skigebiete auf künstlich hergestellten Schnee setzen: Das natürliche Weiss ist willkommen. Erste Schwünge im frischen Schnee sind möglich.

Winterliche Landschaft mit einem markanten Bergrücken im Hintergrund. Darüber blauer Himmel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schnee und strahlend blauer Himmel auch im Berner Oberland. Therese Zaugg

Der frisch gefallene Schnee in den Bergen weckt die Vorfreude auf Wintersport. Besonders tief liegt das winterliche Weiss von der Region Grindelwald über den Kanton Obwalden bis zum Alpstein. Gemäss dem Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF liegt dort auf 2000 Metern 80 bis 120 cm Schnee.

Hilf dir selbst…

Einige Skiregionen haben bereits mit der Saison begonnen und lassen einzelne Lifte laufen. Die meisten von ihnen haben bereits vor dem Schneefall die Pisten präpariert. Zur Verwendung kam dabei entweder Schnee aus Schneekanonen und Lanzen oder «übersommerter» Schnee (Snowfarming). Dies geschah vor allem in den höher gelegenen Skigebieten.

…dann hilft dir Petrus

Tief verschneite Berglandschaft unter blauem Himmel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Da schlägt das Wintersportlerherz höher. Auf 1900 Meter über Meer liegt in Braunwald schon viel Schnee. braunwald.ch

Der Neuschnee der letzten Tagen ist aber auch so willkommen. Noch sind die Mengen zwar nicht üppig, aber einzelne Skigebiete wie z.B. Melchsee-Frutt überlegen sich, am nächsten Wochenende zum ersten Mal die Lifte laufen zu lassen, sofern das Wetter mitspielt. Andere Skiregionen warten noch ab. Sie können aber mit dem Schnee bereits eine gute Grundlage für die Pisten schaffen. Viel bräuchte es nun nicht mehr: Sollten in Braunwald bald 20 cm Neuschnee fallen, würde eine Eröffnung der Skisaion ebenfalls diskutiert.

Kein Spielverderber in Sicht

Noch hat der Winter gar nicht begonnen und dem Schnee lauern noch Gefahren.

Jetzt sieht es vorläufig besser aus. Zwar sind in den nächsten Tagen keine grösseren Neuschneemengen zu erwarten, der Schneefresser Föhn scheint aber bis auf weiteres zu schlafen.