Des einen Leid des anderen Freud: Am Sonntagmorgen beginnt wieder die Sommerzeit. Pünktlich um zwei Uhr werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt auf drei Uhr. Danach gilt die Sommerzeit bis am Sonntag, 30. Oktober.
Sommerzeit vom Bundesrat festgelegt
Die Umstellung auf Sommerzeit basiert auf der Sommerzeitverordnung, die durch den Bundesrat festgelegt wurde. Diese legt fest, dass die Sommerzeit am letzten Sonntag im März beginnt. Von 1981 bis 1995 dauerte die Sommerzeit bis zum letzten Septembersonntag, seit 1996 endet die Sommerzeit am letzten Sonntag im Oktober. Dies in Übereinstimmung mit der Dauer der Sommerzeit in der Europäischen Union.
Am Morgen wieder dunkel
Mit der Zeitumstellung bleibt es am Morgen wieder länger dunkel. Am Sonntag geht die Sonne beispielweise in Zürich um 07.15 Uhr auf. Das hatten wir schon einmal: Auch am 24. Februar war ebenfalls um 07.15 Uhr Sonnenaufgang. Erst am 27. April haben wir die Zeitumstellung wieder aufgeholt. Faktisch ergibt die Zeitumstellung also eine Verschiebung des Tageslichtes von rund einem Monat. Trotzdem ist es am 27. April bedeutend länger hell als jetzt. Auf Grund der hohen sommerlichen Sonnenbahn setzt die Dämmerung rund 10 Minuten früher ein als Ende März. Gleichzeitig gewinnen wir ab Sonntag am Abend eine Stunde Tageslicht dazu.
Am 30. Oktober gilt wieder Standardzeit
Am 30. Oktober um drei Uhr wird uns die Stunde wieder geschenkt, die uns nun abgezwackt wird. Wir stellen dann aber nicht auf Winterzeit, sondern auf Standardzeit um, bei uns Mitteleuropäische Zeit, im Gegensatz zur Mitteleuropäischen Sommerzeit während der Sommermonate.