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Bild 1 von 5. Die Leewelle aus der Sicht eines Satelliten. Das Wolkenband ist auf der nördlichen Seite wie von einem Messer abgeschnitten. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 2 von 5. Die Leewelle vom Helgenhorn Blickricktung Osten. Unten links das Bedrettotal. Bildquelle: René Bächli.
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Bild 3 von 5. Ein Blick vom Meteodach: Die Leewelle über den Alpen erkennt man als weisslich-grauen Streifen über den Alpen. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 4 von 5. Im Bergell sorgte die Kombination aus Wind, Luftfeuchtigkeit und stabiler Luftschichtung für einen bewölkten Vormittag. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 5 von 5. Der Wind über den Bergen verhält sich wie das Wasser in einem Flussbett. Hindernisse werden entweder um- oder überspült. Bildquelle: SRF.
Ein Wolkendeckel hat heute Vormittag Teile der Alpen und der Alpensüdseite abgedeckt. Es handelte sich hierbei um eine sogenannte Leewelle. Sie entsteht, wenn Windrichtung und -stärke sowie Luftfeuchtigkeit und Stabilität der Luft im richtigen Verhältnis stehen. Als am Nachmittag der Wind drehte, hat sich die Welle aufgelöst.
Entstehung einer Leewelle
Eine Wolkenwelle bildet sich auf der Rückseite (Lee) eines Hindernisses, beispielsweise einer Bergkette. Ihre Entstehung kann man mit Wellen in einem Bach- oder Flussbett vergleichen. Steine zwingen das Flusswasser entweder den Stein zu umfliessen oder über den Stein hinwegzufliessen. Hinter dem Stein entsteht eine Welle. Wie der Wind zu den Alpen: Der Wind kann die Alpen entweder um- oder überfliessen. Überströmt der Wind die Berge, bildet sich im Lee eine stehende Welle. Die Leewelle. Ob es zu einem Um- oder Überströmen der Alpen kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Bei einer langen Bergkette ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass das Gebirge über- anstatt umströmt wird. Die Länge alleine ist aber noch nicht ausschlaggebend. Auch der Anstörmungswinkel und die Stabilität der Luft spielen eine wichtige Rolle.
Ideale Bedingungen für Leewellen herrschen dann, wenn der Wind von unten nach oben stärker wird und dieselbe Richtung behält. Je senkrechter der Wind auf die Gebirgskette trifft, desto besser. Wenn die Luftfeuchtigkeit dann noch gross genug ist, stehen die Chancen für eine Leewelle gut. Denn durch die Wellenbewegung im Lee wird die Luft angehoben und etwas abgekühlt, eine Wolke bildet sich.