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Heftige Regenfälle: die Bilder vom letzten Augustwochenende
Aus SRF News vom 31.08.2020.
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Monatsrückblick August 2020: Hitze, Blitze und Hochwasser

Überdurchschnittlich viele Hitzetage, aber auch immer wieder Gewitter und Ende Monat unwetterartige Regenfälle.

Top & Flops


Station
WertDatumSpezielles
Am meisten HitzetageLocarno/TI
Biasca/TI
14Im Mittelland 6 bis 9, im langjährigen Mittel nur 1 bis 3 Hitzetage
Heissester TagSitten/VS36 °C
21.8.Noch heisser war es im Juli in Basel mit 36,5 °C
FrostLa Brévine/NE
-0,7 °C bzw. -0,2 °C
25.8.
27.8.
Am 25.8. auch in Samedan/GR -0,4 °C
SchneeAlpennordhang,
Graubünden
4.8.
30.8.
Schneefallgrenze bei 2500 - 2000 m, am 30.8. teils noch tiefer
Am meisten RegenCevio/TI294 mm
28. - 30.8.Regensumme über 72 h entspricht hier fast dem doppelten des durchschnittlichen Augustregens
Extremer RegenMagadino/TIfast 47 mm in einer Stunde29.8.Verstärkt durch ein Gewitter. In der Magadinoebene kommen so grosse Regenmengen etwa alle 10 Jahre vor.

Hitzewelle

Der Eindruck täuscht nicht: Der diesjährige August gehört zu den wärmsten Augustmonaten seit Messbeginn. Nur der August 2003 war gemäss Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie noch massiv heisser. In der ersten Monatshälfte schwitzten wir sogar 6 bis 7 Tage in Folge bei mindestens 30 Grad.

Immer wieder Blitze

Anders als zum Beispiel im Hitzesommer 2003, war die Hitze dieses Jahr nicht von einer flächigen Trockenheit begleitet. Unter zu wenig Regen und entsprechender Waldbrandgefahr litten vor allem die westlichen bis nordwestlichen Landesteile und das Flachland. Immer wieder zog aber auch Gewitterregen auf, am häufigsten in den Bergen. So kam es leider am 12. August im Calfeiserntal/SG und am 22. August im Lodrinotal/TI zu tödlichen Canyoning-Unfällen, weil es in kurzer Zeit viel geregnet hat.

Ende Monat Hochwasser

Am letzten Augustwochenende öffnete der Himmel seine Schleusen: Im Tessin und in Graubünden gingen innerhalb von drei Tagen enorme Regenmengen nieder mit entsprechenden Erdrutschen, Murgängen und Überflutungen. Zum Teil musste die höchste Gefahrenstufe ausgerufen werden, was sehr selten vorkommt. Am Schluss des Ereignisses zog der Starkregen auch über die anderen Landesteile und beschäftigte speziell in der Zentral- und Ostschweiz die Einsatzkräfte.

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