Es gibt aber weiterhin Gegenden, die dem langjährigen Mittel noch hinterherhinken. Das betrifft vor allem tiefere Lagen, Teile des Berner Oberlands und die Alpensüdseite.
Die unterschiedlichen Entwicklungen zeigen sich auch in den Messreihen einzelner Stationen. In Montana/VS hat der Schneefall der vergangenen Tage zu einem deutlichen Aufbau geführt, sodass nun rund doppelt so viel Schnee liegt wie im Median.
In Samedan hingegen waren die Schneemengen der letzten Tage deutlich kleiner. Dort entsprechen die aktuellen Schneehöhen in etwa dem langjährigen Durchschnitt.
In den kommenden Tagen geht es winterlich weiter. Vor allem am Donnerstag fällt zeitweise Schnee. Die Schneefallgrenze pendelt meist um 1000 m. Oberhalb davon kommen am Alpennordhang bis am Sonntag weitere 20 bis bis 40 cm Schnee zusammen, lokal auch mehr.
Mit dem vielen Neuschnee bleibt die Lawinensituation angespannt. Vielerorts liegt frischer, teils vom Wind verfrachteter Schnee auf älteren, ungünstigen Schichten.