Die schwülheisse Wetterphase endet am Wochenende. In der neuen Woche liegen die Temperaturen im Flachland bei rund 15 Grad am Morgen und 25 Grad am Nachmittag. Nach der Rekordhitze im Juni und der heissen ersten Julihälfte wirken diese Werte kühl – doch die Statistik zeigt ein anderes Bild.
Ein Blick auf die aktuelle Klimanormperiode (1991–2020) zeigt: Die erwarteten Temperaturen liegen ziemlich genau im langjährigen Durchschnitt.
Klimanorm vs. Wetter
Die Klimanorm beschreibt einen langjährigen Durchschnitt und nicht das Wetter an einem einzelnen Tag. Das bedeutet, dass das Wetter an einem bestimmten Tag auch von diesem Wert abweichen kann. So liegt die Temperatur in Bern im Juli am Nachmittag beispielsweise im Mittel bei 25 Grad. Gleichzeitig werden an knapp vier Tagen Temperaturen von über 30 Grad erreicht. Auch kühlere Tage unter der Klimanorm sind normal.
Sommer bedeutet nicht nur Sonne
In Luzern regnet es im Juli durchschnittlich an 13 Tagen. Dabei fallen rund 166 Millimeter Niederschlag.
Ein durchschnittlicher Juli bedeutet also nicht nur Sonne und Hitze, sondern auch kühlere Tage und Regen.