- Bis Freitagmorgen sind im Tessin lokal über 210 mm Regen gefallen.
- Im Norden gab es besonders in Graubünden und in der Westschweiz viel Regen, stellenweise 50 bis 95 mm.
- Der grosse Regen ist vorbei. Gegen Abend und in der Nacht kommt es vielerorts noch zu Platzregen und Gewitter.
Eine Kaltfront brachte in der Nacht auf Freitag nochmals verbreitet Regen. In der Nacht regnete es am stärksten in den Regionen Fribourg und Waadt. In Vevey/VD wurden innerhalb von drei Stunden rund 60 mm Regen gemessen. Die grössten Regenmengen seit Mittwoch gab es im Tessin, in den angrenzenden Alpen und vom Genfersee über den Jura zur Nordwestschweiz:
Start mit Gewittern
Am Mittwochnachmittag zogen heftige Gewitter über die Nordwestschweiz. Dabei fielen im Kanton Basellandschaft teils Hagelkörner, welche die Grösse eines Fünflibers hatten. Im Süden sind während der kommenden Tage Unwetterschäden wie Erdrutsche, überlaufende Gewässer oder Murgänge möglich.
Abschluss mit Gewittern
Auch im Süden lassen die Schauer in den kommenden Stunden nach. Im Laufe des Freitagnachmittags ziehen nochmals teils kräftige Schauer und Gewitter auf. Zunächst über den Bergen und im Süden, am Abend und in der Nacht auf Samstag auch stellenweise im Flachland. Die Schneefallgrenze, welche am Donnerstag noch über 3000 m lag, sinkt am Freitag gegen 3000 bis 2500 m. Lokal können genau diese vorläufig letzten Schauer einen Erdrutsch auslösen.
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Bild 1 von 2. Thalkirch/GR. Die schöne Seite des vielen Regens: zuhinterst im Safiental/GR fliesst in jeder Rinne fliesst ein Bach ins Tal und anschliessend in die Rabiusa. Bildquelle: Christa Buchli.
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Bild 2 von 2. Vicosoprano/GR. Die Maira führt Hochwasser. Bildquelle: Arno Mainetti .