Zum Inhalt springen

Header

Audio
Platz für 300 Kantonsangestellte
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 04.09.2020.
abspielen. Laufzeit 02:32 Minuten.
Inhalt

Kanton Thurgau 40 Millionen für ein neues Verwaltungsgebäude

Die Angestellten der Thurgauer Verwaltung sind über den ganzen Kanton verteilt. Nun sollen sie enger zusammenrücken.

Am 27. September stimmt der Kanton Thurgau über den Ergänzungsbau für die Thurgauer Verwaltung in Frauenfeld ab. Direkt hinter dem Regierungsgebäude sollen 300 Arbeitsplätze geschaffen werden, damit die Angestellten des Kantons näher zusammenrücken und kürzere Wege haben.

Momentan sind die Angestellten des Kantons Thurgau allein in Frauenfeld auf 43 Standorte verteilt, 25 davon sind Mietobjekte. Mit dem Ergänzungsbau für rund 40 Millionen Franken sollen 300 Arbeitsplätze ins Frauenfelder Zentrum verlagert werden. Ämter, die eigentlich zusammengehören, aber räumlich getrennt sind, würden sich somit wieder im selben Haus befinden.

Kanton will jährlich 600'000 Franken sparen

Beispielsweise sind das Hoch- und das Tiefbauamt momentan in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Dank dem neuen Verwaltungstrakt sollen Mietobjekte abgetreten werden. So will der Kanton Thurgau künftig mindestens 600'000 Franken pro Jahr sparen.

Modell des geplanten Baus und der umliegenden Gebäude
Legende: Der geplante Ergänungsbau (1) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Regierungsgebäudes (2). Kanton Thurgau

Der Ergänzungsbau ist politisch unumstritten. Der Grosse Rat hat sich mit 107 zu drei Stimmen deutlich für das Bauprojekt ausgesprochen. Auch im Vorfeld der Abstimmung haben alle Parteien die Ja-Parole gefasst und empfehlen dem Stimmvolk, die Vorlage anzunehmen.

Vergleich mit früherem Projekt

Allerdings war die Ausgangslage schon bei einem ersten Versuch für einen Neubau ähnlich. Im Jahr 2005 hat nur ein EDU-Kantonsrat das damalige Projekt bekämpft. Das Stimmvolk hat damals ein deutliches Nein in die Urne gelegt. Das neue Projekt ist laut der Thurgauer Regierung aber effizienter, ausgereifter und in allen Belangen besser als der geplante Ergänzungsbau von 2005.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Mark R. Koller  (Mareko)
    Im Thurgau hat die Bevölkerung eben aus den jahrzehntelangen Ansinnen der Regierung(en) eines gelernt, dass nicht gespart wird, sondern immer mehr ausgegeben werden soll. Wird eine Amtsstube frei, fällt der Regierung bestimmt rasch ein, wie man sie neu nutzen könnte. Die Verwaltung effektiver zu machen und massiv zu verschlanken, wäre das Ziel, doch mit einem Neubau für 300 Arbeitsplätzen wird das nur unrealistischer.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ist "Zusammenrücken" in Zeiten der Pandemie wirklich das Gebot der Stunde?
    Wäre es nicht besser, Verwaltungen würden endlich einmal mit der Digitalisierung vorwärts machen und das Thema Remote und Homeworking einmal professionell angehen?