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Resultate und Reaktionen zu Wahlen und Abstimmungen in bernischen Gemeinden
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 27.09.2020.
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Kommunale Urnengänge Abstimmungen und Wahlen in bernischen Gemeinden

Vom Hochwasserschutz bis zur Quartierschule – hier finden Sie Resultate zu Urnengängen in grösseren Gemeinden des Kantons Bern.

Die Resultate in alphabetischer Reihenfolge, laufend aktualisiert:

Adelboden

  • Die Gemeinde kann einen neuen Werkhof und ein neues Feuerwehrmagazin bauen. 1156 Stimmberechtigte (65.5 Prozent) sagen Ja zu einem Kredit von 6.9 Millionen Franken, 591 stimmen dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 70.6 Prozent.

Belp

  • Drei Gewässer werden offengelegt, die heute unterirdisch in 100-jährigen Leitungen fliessen. Das Stimmvolk bewilligt einen Kredit von 4.36 Millionen Franken, 3728 der Stimmberechtigten sagten Ja (84 Prozent), 722 lehnten die Vorlage ab.

Bern

  • Mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung: 88.4 Prozent Ja
  • Baukredit Wohnüberbauung Reichenbachstrasse 118: 77.3 Prozent Ja
  • Neubau Heilpädagogische Schule Bern: 89.5 Prozent Ja
  • Sanierung Freibad Weyermannshaus und Erstellung Wasseraufbereitung: 92.9 Prozent Ja

Biel

  • Ja zum Kredit von 18.35 Millionen Franken für die Sanierung der Schulanlage Dufour mit 82.3 Prozent (11'123 Ja zu 2396 Nein)
  • Ja zum Abschluss der Baurechts- und Dienstbarkeitsverträge zwischen der Stadt Biel, GURZELENplus und der Stiftung Zentrum SIV mit 79.5 Prozent (10'441 Ja zu 2690 Nein)
  • Ja zur Teiländerung der baurechtlichen Grundordnung im Bereich «Jakob-Strasse Süd» mit 79 Prozent (10'138 Ja zu 2701 Nein)

Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne

  • Nachfolgerin von Philippe Chételat wird Romi Stebler von der FDP. Sie erhielt 14'439 Stimmen, 935 Stimmen mehr als Bruno Bianchet von der SP.
Porträt
Legende: Die neue Regierungsstatthalterin von Biel/Bienne, Romi Stebler. SRF

Brienz

  • Die Axalpstrasse kann saniert werden: 1136 Stimmberechtigte (74.1 Prozent) haben dem Verpflichtungskredit von 6 Millionen Franken zugestimmt, 398 stimmten Nein.
  • Auch das Forsthaus kann saniert werden: 1288 Stimmberechtigte (83.8 Prozent) haben den Kredit von 595'000 Franken bewilligt – 249 sagten Nein.

Frutigen

  • Das Areal der Sport- und Freizeitanlagen und des Frutigresorts kann weiterentwickelt werden: 79 Prozent der Stimmenden haben die Änderung von Bauzonenplan und Baureglement gutgeheissen (2400 Ja zu 635 Nein).

Gerzensee

  • Ernst Hossmann (SVP) ist als Gemeinde- und Gemeinderatspräsident gewählt, mit 329 Stimmen. Monika Tschannen-Süess (FWG) erhielt 301 Stimmen.

Hilterfingen

  • Die Sitzverteilung im Gemeinderat: FDP 3, Grüne 2, SVP 1 und SP 1. Gewählt sind Gerhard Beindorff (FDP, bisher, 1378 Stimmen), Peter Fischer (FDP, bisher, 1185 Stimmen), Franz Rüegg (FDP, bisher, 897 Stimmen), Martin Christen (Grüne, neu, 829 Stimmen), Roger Allenbach (SVP, neu, 809 Stimmen), Erich Marti (SP, bisher, 780 Stimmen) und Rebekka Strub (Grüne, neu, 666 Stimmen).

Interlaken

  • Bei der Wahl des Gemeindepräsidiums hat niemand das absolute Mehr von 851 Stimmen erreicht. Damit kommt es am 1. November zu einem zweiten Wahlgang zwischen den zwei Bestplatzierten Manuela Nyffeler-Lanker (GLP, 606 Stimmen) und Philippe Ritschard (FDP, 537 Stimmen). Kaspar Boss von der SP erhielt 292 Stimmen, Franz Christ von der SVP 266.
  • Bei der Gemeinderatswahl wurden nur 6 Sitze vergeben, der siebte ist für die neue Gemeindepräsidentin oder den neuen Gemeindepräsidenten reserviert. Je zwei Sitze gehen an FDP, SP/Grüne und SVP. Gewählt sind fünf Bisherige und für die FDP neu Christoph Betschart. Die SP verliert also sicher einen Sitz: Sie hatte bisher neben den beiden Gemeinderatsmitgliedern auch noch den Gemeindepräsidenten gestellt. Unter den Kandidierenden für den zweiten Wahlgang für das Gemeindepräsidium ist aber niemand aus der SP.

Kirchberg

  • Die Gemeinde kann die Liegenschaft am Reinhardweg kaufen, das sogenannte Glungge-Pub: Die Stimmenden haben einen Kredit von 1.515 Millionen Franken mit 75.6 Prozent angenommen (1802 Ja zu 582 Nein).

Köniz

  • Das Areal der Station Wabern kann überbaut und neu gestaltet werden: 85.8 Prozent Stimmenden befürworten eine Änderung der baurechtlichen Grundordnung (13'442 Ja zu 2219 Nein).
  • Das Reglement über Abstimmungen und Wahlen kann geändert werden, 78.9 Prozent stimmten dafür (13'606 Ja zu 1868 Nein).

Langnau

  • 60.3 Prozent stimmen der Planungsvorlage «Am Ilfiskreisel» zu (2481 Ja zu 1634 Nein).

Lauterbrunnen

  • Der Nachkredit von 62'767 Franken für die Ortsplanungsrevision ist mit 53 Prozent angenommen (446 Ja zu 403 Nein).

Lenk

  • Die Landwirtschaftsfläche im Talboden wird nicht speziell geschützt. Die Stimmberechtigten lehnten eine entsprechende Gemeindeinitiative ab mit 764 Nein (63 Prozent) zu 281 Ja.
  • Die Jahresrechnung 2019 nehmen die Stimmberechtigten klar an – inklusive der notwendigen Nachkredite – mit 946 Ja (95.4 Prozent) zu 46 Nein.
  • Die Gemeinde kann die Liegenschaft Post kaufen und umbauen für 3.9 Millionen Franken. 807 Stimmberechtigte sagten Ja (80 Prozent), 202 Nein.

Mühleberg

  • Die Schulanlage Ledi wird an die Meistbietenden verkauft. Die Stimmberechtigten haben dem Verkauf zugestimmt, mit 1087 Ja (85.2 Prozent) zu 189 Nein. Der Verkehrswert der Liegenschaften wird auf 2.4 Millionen Franken geschätzt.

Münchenbuchsee

  • Die Eisbahn im Sportzentrum Hirzenfeld kann saniert und überdacht werden. 64.1 Prozent der Stimmenden sind für einen Beitrag der Gemeinde von 2.9 Millionen Franken an die Gesamtkosten von 5.5 Millionen Franken (2467 Ja zu 1381 Nein). Auch Zollikofen sagte Ja zu seinem Beitrag von 2.6 Millionen Franken (siehe unten).

Müntschemier

  • Die Stimmenden haben sich für die Variante «Sanierung und Aufstockung des Schulhauses und Aufstockung auf dem Mehrzweckraum» entschieden, also für einen Kredit von 5.7 Millionen Franken. Diese Variante erhielt in der Stichfrage 324 Stimmen, die günstigere (ohne Aufstockung auf dem Mehrzweckraum) 126. Angenommen worden wären beide Varianten.

Muri bei Bern

  • Die Gemeinde wird bei ihren Plänen für die Entwicklung des Zentrums ausgebremst. Geplant war unter anderem ein 60 Meter hohes Hochhaus beim Bahnhof. Die Stimmberechtigten haben die Planungsvorlage «Westliches Zentrum Gümligen» abgelehnt, mit 59.7 Prozent (3275 Nein zu 2214 Ja).
  • Die übrigen vier Vorlagen der Ortsplanungsstrategie 2013+ wurden angenommen: «Rütibühl Süd» mit 3762 Ja zu 1538 Nein, «Gemeindehaus» mit 4122 Ja zu 1243 Nein, Zonen öffentlicher Nutzung mit 3933 Ja zu 1308 Nein und Festlegung der Gewässerräume mit 4257 Ja zu 1004 Nein.

Neuenegg

  • Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagen Ja zum Hochwasserschutzprojekt «Wileringbächli und Brüggelbächli». 1631 Ja-Stimmen (79.5 Prozent) stehen 420 Nein-Stimmen gegenüber. Der Anteil der Kosten der Gemeinde beträgt 1,02 Millionen Franken.

Nidau

  • Der Kredit für den Neubau des Schulhauses Beunden Ost ist mit 83.1 Prozent angenommen (1744 Ja zu 355 Nein).

Oberburg

  • Die Unabhängige Ortspartei Oberburg (UOP) verliert im Gemeinderat einen Sitz an die SP. Die Sitzverteilung neu: SVP 3, UOP 2, SP 2. Gewählt sind Werner Kobel-Hofer (SVP, bisher, 896 Stimmen), Beat Krähenbühl (SVP, bisher, 822 Stimmen), Hubert Hofmann (SVP, bisher, 790 Stimmen), Franco Digirolamo-Moser (UOP, bisher, 768 Stimmen), Walter Bauen-Häfeli (UOP, bisher, 704 Stimmen), Marion Sägesser (SP, bisher, 486 Stimmen) und Barbara Stöckli (neu, SP, 265 Stimmen).
  • Die Stöckernfeldturnhalle kann saniert werden: Mit 88.5 Prozent gab es ein deutliches Ja für den Kredit von 1,6 Millionen Franken. (904 Ja zu 117 Nein)

Orpund

  • Im fünfköpfigen Gemeinderat behält die SP ihre Mehrheit. Gewählt sind: Oliver Matti (SP, 921 Stimmen, bisher), Sabine Rusca (SP, 840, neu), Michael Tuma (SVP, 746, bisher), Ursula Suter (SVP, 579, neu) und Matthias Schmid (SP, 499, neu).

Ostermundigen

  • Gemeindepräsident Thomas Iten (parteilos) ist mit 3101 Stimmen wiedergewählt. Bettina Fredrich (SP) erhielt 1085 Stimmen.
  • Weiter in den Gemeinderat gewählt wurden Maya Weber Hadorn (SP) mit 2428 Stimmen, Bettina Fredrich (SP) mit 2272 Stimmen, Aliki Panayides (SVP) mit 2045 Stimmen, Erich Blaser (SVP) mit 1963 Stimmen, Melanie Gasser (GLP) mit 1624 Stimmen und Gerardo Grasso (FDP) mit 978 Stimmen.

Saanen

Alle fünf Vorlagen wurden angenommen, erstmals in jüngerer Geschichte in einer Urnenabstimmung, wegen Corona nicht an einer Gemeindeversammlung.

  • Jahresrechnung 2019 mit 15.5 Millionen Franken Ertragsüberschuss: 2114 Ja zu 69 Nein
  • Abschreibung Erheblichkeitsantrag Sepp Doppmann betreffend CO2-Rückgewinnung bei Fernwärmezentralen: 1727 Ja zu 237 Nein
  • Leistungsvertrag Sportzentrum: 1955 Ja zu 62 Nein
  • Globalbudget Beiträge an die Grossanlässe der Jahre 2021 bis 2024: 1774 Ja zu 408 Nein
  • Gemeindebeitrag für die Anerkennung der Wintersport-Fahrausweise: 2058 Ja zu 229 Nein

Sigriswil

  • Die umstrittene bisherige Gemeinderatspräsidentin Madeleine Amstutz ist in den Gemeinderat gewählt worden. Sie erhielt 1279 Stimmen, am meisten aller Gewählten. Von ihrer Liste «Neue Sigriswiler Volkspartei» wurde zudem Silvia Graf-Bühler in den Gemeinderat gewählt, mit 580 Stimmen. Ebenfalls gewählt sind: Alfons Bichsel (BDP, 1128 Stimmen), Anton Ambühl (SVP, 1122 Stimmen), Heinerika Eggermann-Dummermuth (Parteilose Bürger Sigriswil, 1045 Stimmen), Thomas Abplanalp (SVP, 822 Stimmen) und Marc Marti (SP, 955 Stimmen). Die SVP hat also neu noch zwei Sitze (vorher 4, mit Madeleine Amstutz).

Sonvilier

  • Die Stimmberechtigten lehnen sieben Windturbinen auf dem Gemeindegebiet mit 286 gegen 281 Stimmen äusserst knapp ab. Damit wird das Windparkprojekt «Quatre Bornes» im Grenzgebiet zum Kanton Neuenburg aufgegeben.

Steffisburg

  • Die Bauzone wird um 4.5 Hektaren ausgedehnt. Dies hat das Stimmvolk mit dem Ja zu mehreren Ein- und Aufzonungen beschlossen. Die vier Vorlagen passierten mit Ja-Anteilen zwischen 64 und 70 Prozent. Konkret ging es um Ein- und Aufzonungen in den Gebieten Au/Hodelmatte, Stockhornstrasse und Glättimühli. Die 4.5 Hektaren zusätzlicher Bauzone entsprechen einer Zunahme der Siedlungsfläche um 1.47 Prozent.

Stettlen

  • Als Nachfolgerin von Urs Zimmermann (parteilos) ist Sandra Knopp Pisi (parteilos) in den Gemeinderat gewählt worden.

Thun

  • Die Stimmberechtigten lehnen die Quartierschulinitiative ab: 10'479 Stimmberechtigte stimmten Nein (64.9 Prozent), 5660 Ja.
  • Das Verwaltungsgebäude Industriestrasse kann erweitert werden: 9317 Ja-Stimmen (59.1 Prozent) standen 6441 Nein-Stimmen gegenüber.

Unterseen

  • Die SVP verliert einen Sitz im Gemeinderat an die SP. Gewählt sind Hans Ulrich Vögeli (SVP, 1024 Stimmen), Oliver Grunder (SP, 918 Stimmen), Roger Berthoud (SP, 628 Stimmen), Christoph Perron (EDU, 586 Stimmen), Stefan Zurbuchen (FDP, 700 Stimmen) und Simon Margot (Wählergruppe Simon Margot, 1210 Stimmen).

Utzenstorf

  • Ein Feuerwehrgebäude kann neu gebaut werden, die Stimmenden haben den Kredit von gut 2.7 Millionen Franken mit 71.9 Prozent angenommen (1341 Ja zu 523 Nein).
  • Dem Kredit von 528'000 Franken für den Kauf einer Parzelle haben 55.6 Prozent zugestimmt (1038 Ja zu 829 Nein).

Worb

  • Der Neubau der Tagesschule ist von 68.8 Prozent der Stimmenden angenommen worden (3243 Ja zu 1474 Nein).

Wynigen

  • Diese sieben sind in den Gemeinderat gewählt: Fritz Ryser (Liste «Gemeinsam für Wynigen» GfW, bisher, 932 Stimmen), Sandra Sommer (FDP, bisher, 835 Stimmen), Christian Hulliger (GfW, bisher, 823 Stimmen), Urs Schweizer (SVP, bisher, 699 Stimmen), Rudolf Sommer (SVP, neu, 613 Stimmen), Silas A. Bürgi-Zentner (GfW, neu, 582 Stimmen) und Naémi Wyss (EVP, neu, 513 Stimmen)

Zollikofen

  • Die Eisbahn im Sportzentrum Hirzenfeld kann saniert und überdacht werden. Der Beitrag der Gemeinde von 2.6 Millionen Franken wurde mit 80 Prozent angenommen (2967 Ja zu 743 Nein). Auch Münchenbuchsee sagte Ja zu seinem Beitrag (siehe oben).
  • Die 5.3 Millionen Franken teure Schulraumerweiterung Oberdorf ist mit 87.8 Prozent angenommen worden (3267 Ja zu 456 Nein).
  • Der Änderung der Gemeindeverfassung haben 88.4 Prozent zugestimmt (3186 Ja zu 420 Nein).

Wynau

  • Die Stimmberechtigten haben entschieden, dass die Gemeinde einen Prozess führen kann. Es geht um den ehemaligen Gemeindeschreiber, der der Gemeinde durch Delikte einen grossen Schaden zugefügt hat. Der Gemeinderat will nun gegen die Versicherung der ehemaligen Revisionsstelle einen Prozess führen. 405 Stimmende sagten dazu JA (82.3 Prozent), 87 stimmten Nein.
  • Zu einer neuen Turnhalle sagten 508 Stimmberechtigte Ja (67 Prozent) – dagegen waren 166 Stimmberechtigte.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 Uhr und weitere Sendungen am Abstimmungssonntag;

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