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St. Moritzer Gemeindepräsident Jenny ist enttäuscht
Aus Regionaljournal Graubünden vom 07.03.2021.
abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
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Abstimmung St. Moritz Ausländerstimmrecht hat in St. Moritz keine Chance

Mit 925 zu 471 Stimmen hat die Bevölkerung von St. Moritz das geplante Ausländerstimmrecht verworfen.

Ausländerstimmrecht

St. Moritz: Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung

  • JA

    33.7%

    471 Stimmen

  • NEIN

    66.3%

    925 Stimmen

Das Resultat ist deutlich: Rund zwei Drittel der Stimmenden wollen nicht, dass Ausländerinnen und Ausländer in der Gemeinde politisch mitbestimmen können.

«Es ist kein gutes Zeugnis für ein sogenanntes Weltdorf», bilanziert Gemeindepräsident Christian Jenny. Er bedaure sehr, dass Ausländerinnen und Ausländer, die im Ort wohnen und arbeiten, weiterhin politisch nicht mitreden könnten.

Vorlage war im Vorfeld umstritten

Der Vorschlag für das Wahl- und Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung kam vom St. Moritzer Gemeindevorstand. In den Augen des Gemeindevorstands prägen sie die Gemeinde und tragen massgeblich zu deren Entwicklung bei.

Das Vorhaben war bereits im Gemeindeparlament umstritten. Insbesondere CVP und SVP sowie eine Minderheit der FDP stellten sich gegen das Ausländerstimmrecht.

Gian Marco Tomaschett sitzt für die SVP im Gemeindeparlament. Er sei froh über das Abstimmungsresultat, sagt er auf Anfrage. «Es zeigt sich, dass die Einbürgerung weiterhin der Königsweg bleibt, um politisch mitzureden.»

Regionaljournal Graubünden, 7.3.2021, 12:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Nogler  (semi-arid)
    In Corona-Zeiten ist es schwierig mit den Leuten in Kontakt zu treten und wenn man keine Ahnung hat, wer diese Leute nun sind, die nun zusätzlich abstimmen dürften, dann ist es schwierig, die Leute davon zu überzeugen. Da wäre es sicherlich Hilfreich gewesen, diese Ausländer der stimmenden Bevölkerung näher zu bringen.
  • Kommentar von Ueli Steinemann  (Ueli Steinemann)
    Die Leute können sich einbürgern lassen und dann mitmachen, wo ist das Problem?